BNY-Stratege Bob Savage betont, dass sich Anleger trotz der verbesserten Risikostimmung infolge der geopolitischen Entspannung weiterhin auf die Geldpolitik der Notenbanken und die Widerstandsfähigkeit der Weltwirtschaft konzentrieren. Die Märkte bewerten derzeit die Straffung der Geldpolitik durch die Europäische Zentralbank (EZB), die bevorstehenden Entscheidungen der US-Notenbank Fed und der japanischen Notenbank sowie die Aussicht auf länger anhaltend hohe Zinsen. Chinas Konjunkturausblick wird zwar durch die Auslandsnachfrage und stabile Ratings gestützt, doch Kapitalabflüsse aus Aktien und eine defensive Positionierung am Anleihemarkt deuten weiterhin auf Vorsicht hin.

Zwischen Optimismus und Vorsicht

„Trotz des positiven geopolitischen Umfelds richten Anleger ihren Blick weiterhin auf die Geldpolitik der Zentralbanken, die Entwicklung der Weltwirtschaft und die Frage, ob die verbesserte Stimmung die anhaltenden Sorgen über Inflation, Zinsen und Kapitalströme überwinden kann.“

„Die Märkte analysieren weiterhin die Auswirkungen der geldpolitischen Straffung durch die EZB, die bevorstehenden Entscheidungen von Fed und Bank of Japan sowie das Risiko länger anhaltend hoher globaler Zinsen.“

„Auch wenn Chinas Ausblick weiterhin durch die Auslandsnachfrage und stabile Ratings gestützt wird, unterstreichen die anhaltenden Mittelabflüsse aus Aktien sowie die verstärkte Nachfrage nach als sicher geltenden Anleihen die fortbestehenden Sorgen über das globale Wachstum und die Belastbarkeit der Märkte.“

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