IEA: Globale Ölnachfrage stieg im dritten Quartal 2019 um 900.000 bpd (Jahr)


Die Internationale Energieagentur (IEA) veröffentlicht ihren monatlichen Ölmarktbericht und sie hält an den Wachstumsschätzungen für 2019 und 2020 mit 1 Mio. bpd bzw. 1,2 Mio. bpd fest.

Zusätzliche Punkte:

Die globale Ölnachfrage stieg im dritten Quartal 2019 gegenüber dem Vorjahr um 900.000 bpd und damit um das höchste jährliche Wachstum seit einem Jahr.

Fast drei Viertel der Nachfrage entfielen auf China, während die geringere wirtschaftliche Dynamik den OECD-Konsum schwächte.

Die Ölnachfrage der OECD dürfte 2019 um 75.000 bpd sinken, was einem ersten jährlichen Rückgang seit 2014 entspricht.

Das globale Ölvolumen sank im November im Vergleich zum Vorjahr um 1,2 Mio. bpd auf 101 Mio. bpd.

Der Durchsatz im vierten Quartal 2019 wird gegenüber dem Vorjahr stagnieren, im Jahr 2020 wurde die Wachstumsschätzung für den Durchsatz auf 1 Mio. bpd heruntergerechnet.

Das globale Ölvolumen blieb im November stabil, da die höhere Produktion in den USA, der Nordsee und Kanada durch saudische Kürzungen ausgeglichen wurde.

Die OPEC plant, im Januar rund 29,3 Mio. bpd zu fördern, basierend auf der vollständigen Einhaltung des neuen Pakts.

Selbst wenn der OPEC+-Pakt strikt eingehalten würde, würden im Vergleich zum November nur 530.000 bpd Rohöl vom Markt genommen.

2020 soll das Nicht-OPEC Angebot um 2,1 Mio. bpd, auf Grund der geringeren Produktion der OPEC-Verbündeten, Brasilien, Ghana und USA erweitert werden.

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