Die Hannover Rück hat im dritten Quartal 2025 einen leichten Gewinnrückgang verzeichnet, blickt aber dennoch optimistisch auf das Gesamtjahr und darüber hinaus. Der Rückversicherer steigerte den Überschuss in den ersten neun Monaten und erhöhte daraufhin seine Ergebnisprognose.
Im Zeitraum Juli bis September sank der Konzerngewinn auf 650,8 Millionen Euro, nach 663,3 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Das operative Ergebnis verringerte sich auf 738,3 Millionen Euro von zuvor 791,0 Millionen Euro. Die EBIT-Marge lag bei 13,2 Prozent nach 13,5 Prozent ein Jahr zuvor. Die Bruttoerlöse aus der Rückversicherung gingen auf 6,37 Milliarden Euro zurück, nach 6,78 Milliarden Euro im Vorjahresquartal.
Auf Sicht der ersten neun Monate legte der Konzerngewinn dagegen um 7,7 Prozent auf 1,96 Milliarden Euro zu. Die Bruttorückversicherungserlöse blieben mit 19,70 Milliarden Euro nahezu stabil.
Für das laufende Geschäftsjahr 2025 rechnet das Unternehmen nun mit einem Konzernüberschuss von rund 2,6 Milliarden Euro, nach zuvor geplanten 2,4 Milliarden Euro. In der Schaden- und Unfallrückversicherung soll das Bruttogeschäft um mehr als sieben Prozent wachsen.
Darüber hinaus stellte die Hannover Rück für das Geschäftsjahr 2026 einen Überschuss von mindestens 2,7 Milliarden Euro in Aussicht. Das Unternehmen erwartet angesichts der anhaltend hohen Nachfrage nach Rückversicherungsschutz weiteres profitables Wachstum.
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