Google DeepMind und Google Research haben mit WeatherNext 3 ein neues KI-Modell für Wettervorhersagen vorgestellt. Die Technologie soll globale Prognosen schneller erstellen und zugleich deutlich detailliertere Ergebnisse liefern als bisherige Systeme.
Google will WeatherNext 3 künftig nutzen, um Wetterinformationen in der Google-Suche, Google Maps und Gemini zu verbessern. Darüber hinaus soll das Modell über die Cloud-Plattformen des Konzerns verfügbar gemacht werden.
In Tests zu Temperatur, Windgeschwindigkeit und Luftfeuchtigkeit schnitt WeatherNext 3 besser ab als andere führende KI-Wettermodelle sowie klassische Prognosesysteme des US-Wetterdienstes und des Europäischen Zentrums für mittelfristige Wettervorhersage.
Das neue Modell kann Vorhersagen mit einer räumlichen Auflösung von bis zu fünf Kilometern erstellen. Viele bisherige KI-Systeme arbeiten mit deutlich größeren Gebieten. Bei Niederschlagsprognosen hat Google die Genauigkeit gegenüber dem Vorgängermodell WeatherNext 2 nach eigenen Angaben um 60 Prozent verbessert. Zudem sind nun stündliche Prognosen möglich, während Aktualisierungen zuvor nur im Abstand von sechs Stunden erfolgten.
WeatherNext 3 ist 2,4-mal größer als sein Vorgänger und kann stündlich erfasste Satellitendaten in Echtzeit verarbeiten. Die höhere Genauigkeit und räumliche Auflösung könnten den Einsatz der Wetterprognosen unter anderem in der Landwirtschaft und bei erneuerbaren Energien erleichtern. Auch Regionen, in denen der Zugang zu kostspieliger Infrastruktur für Wettervorhersagen bislang begrenzt ist, könnten von der Technologie profitieren.
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Bitcoin handelt am Freitag über 80.000 USD und stützt damit die risikofreudige Stimmung am breiteren Kryptowährungsmarkt. Der Gouverneur der Federal Reserve (Fed), Christopher Waller, signalisierte am Donnerstag Unterstützung für eine mögliche Zinspause und senkte damit die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im September auf 50 %. Zcash (ZEC) und Ethena (ENA) entwickeln sich in den letzten 24 Stunden zu den Top-Performern.
Das sollten Sie am Freitag, den 4. September, im Blick behalten:
Der US-Dollar stabilisiert sich, nachdem er am Donnerstag gegenüber seinen wichtigsten Rivalen Verluste erlitten hatte. Später in der amerikanischen Sitzung werden die Marktteilnehmer den US-Arbeitsmarktbericht für August, der Nonfarm Payrolls, die Arbeitslosenquote und die Lohninflationsdaten umfassen wird, genau beobachten.