Der Goldpreis setzte seinen Abwärtstrend fort und erreichte mit 1.816 $ den tiefsten Stand seit fast zwei Wochen, da der US-Dollar spürbar an Wert gewann. Dieser Trend dürfte sich am Mittwoch fortsetzen, berichten die Strategen der Commerzbank.
EZB-Lagarde lehnt eine Anhebung der Zinssätze um 50 Basispunkte im Juli ab
"Die anhaltende Stärke des Dollars ist heute vermutlich der Grund, warum Gold weiter fällt."
"Schwächere US-Wirtschaftsdaten scheinen hinter der festen US-Währung zu stecken - das Verbrauchervertrauen ist im Juni unerwartet stark zurückgegangen. Daraufhin wurden die Zinserhöhungserwartungen leicht zurückgenommen, da einige Marktteilnehmer offenbar davon ausgehen, dass die US-Notenbank angesichts der sich eintrübenden Wirtschaftsaussichten die Zinsen doch nicht so stark anheben wird. Damit würde sich das Rezessionsrisiko etwas verringern."
"Ein weiterer Faktor, der zum festen US-Dollar beigetragen haben dürfte, ist die Tatsache, dass EZB-Präsidentin Lagarde im Juli die Idee einer Zinserhöhung um 50 Basispunkte zurückwies und sagte, dass eine Zinserhöhung in diesem Umfang nicht vor September erfolgen könne."
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