- GBP/USD steigt und hält sich über dem 50-Tage-SMA, während der Markt die US-Zollverhandlungen verarbeitet.
- Der US-Arbeitsmarkt zeigt Stärke, die ADP-Beschäftigungszahlen übertreffen die Erwartungen, der Fokus liegt auf den Nonfarm Payrolls.
- Die Wirtschaftsindikatoren in Großbritannien zeigen einen leichten Rückgang, der Markt konzentriert sich auf die erwartete Zinssenkung der BoE.
Das Pfund Sterling bleibt den dritten Tag in Folge gefragt und legt um 0,34% zu. GBP/USD handelt mit 1,2519 über dem 50-Tage Simple Moving Average (SMA) von 1,2501.
GBP/USD steigt moderat, gestützt durch positive Marktstimmung
Der Greenback hat den Großteil seiner Gewinne vom Montag wieder abgegeben, ausgelöst durch die US-Zölle gegen Mexiko und Kanada. Beide Länder haben sich jedoch mit Washington geeinigt. Anleger, die zuvor unsicher über die US-Handelspolitik waren, sind nun zuversichtlich, dass US-Präsident Donald Trump Zölle als "Werkzeug" einsetzen wird, um mit Verbündeten und Gegnern zu verhandeln.
Daten sind in den Hintergrund getreten, da Händler auf die Veröffentlichung der US Non-Farm Payroll Zahlen für Januar warten. Am Mittwoch standen die ADP-Beschäftigungszahlen für Januar auf dem US-Wirtschaftskalender. Die Zahlen übertrafen die Schätzungen von 150K und stiegen um 183K, was auf einen starken Arbeitsmarkt hindeutet.
Gleichzeitig verschlechterte sich die Geschäftsaktivität weiter. S&P Global veröffentlichte den PMI für den Dienstleistungssektor für Januar, der von 56,8 auf 52,9 fiel, besser als die erwarteten 52,8. Das Institute for Supply Management (ISM) wird als nächstes den Non-Manufacturing PMI veröffentlichen, der voraussichtlich von 54,1 auf 54,3 steigen wird.
Auf der anderen Seite des Atlantiks fiel der S&P Global Services PMI für Großbritannien im Januar von 51,1 auf 50,8, da sich die wirtschaftlichen Bedingungen verschlechterten. Händler warten auf die geldpolitische Entscheidung der Bank of England (BoE) am Donnerstag, bei der der Leitzins um 25 Basispunkte (Bp) von 4,75 % auf 4,50 % gesenkt werden dürfte.
Quelle: Prime Market Terminal
GBP/USD Preisprognose: Technischer Ausblick
GBP/USD durchbrach das Hoch vom 27. Januar bei 1,2523, welches ein starkes Widerstandsniveau darstellt, und erreichte ein neues Vierwochenhoch bei 1,2549. Obgleich bullish, würde ein Tagesschlusskurs über dem Vortag den Weg für einen Test des Jahreshochs von 1,2575 und der Marke von 1,2600 ebnen.
Sollte es nicht gelingen, die Marke von 1,2550 zu durchbrechen, könnten die Verkäufer bereit sein, GBP/USD nach unten zu drücken, wobei die Händler den Wert von 1,2400 im Auge behalten sollten. Weitere Abwärtsbewegungen liegen unter dem Tief vom 2. Januar bei 1,2351, gefolgt vom Tief vom 3. Februar bei 1,2248.
Britisches Pfund KURS Heute
Die folgende Tabelle zeigt die prozentuale Veränderung des Britischen Pfunds (GBP) gegenüber den wichtigsten Währungen an diesem Tag. Am stärksten hat das Britische Pfund gegenüber dem US-Dollar aufgewertet.
| USD | EUR | GBP | JPY | CAD | AUD | NZD | CHF | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| USD | -0.42% | -0.25% | -1.23% | -0.20% | -0.39% | -0.66% | -0.45% | |
| EUR | 0.42% | 0.19% | -0.78% | 0.22% | 0.03% | -0.25% | -0.02% | |
| GBP | 0.25% | -0.19% | -0.97% | 0.04% | -0.15% | -0.42% | -0.21% | |
| JPY | 1.23% | 0.78% | 0.97% | 1.04% | 0.84% | 0.56% | 0.78% | |
| CAD | 0.20% | -0.22% | -0.04% | -1.04% | -0.19% | -0.45% | -0.25% | |
| AUD | 0.39% | -0.03% | 0.15% | -0.84% | 0.19% | -0.27% | -0.08% | |
| NZD | 0.66% | 0.25% | 0.42% | -0.56% | 0.45% | 0.27% | 0.22% | |
| CHF | 0.45% | 0.02% | 0.21% | -0.78% | 0.25% | 0.08% | -0.22% |
Die Heatmap zeigt die prozentuale Entwicklung der wichtigsten Währungen im Vergleich zueinander. Die Basiswährung wird in der linken Spalte ausgewählt, die Notierungswährung in der oberen Zeile. Wenn Sie beispielsweise das Britische Pfund in der linken Spalte auswählen und die horizontale Linie zum US-Dollar verschieben, wird die prozentuale Veränderung in der Box als GBP (Basiswährung)/USD (Notierungswährung) angezeigt.
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Hier ist, was Sie am Donnerstag, den 8. Januar, beachten sollten:
Der US-Dollar (USD) handelte am Mittwoch ohne klare Richtung und verlor etwas an Momentum nach dem vielversprechenden Start ins neue Handelsjahr.

