• GBP/USD fällt auf rund 1,3220 aufgrund erneuter politischer Unsicherheit im Vereinigten Königreich.
  • US-Präsident Trump sagt, dass UK-Premierminister Starmer zurücktreten könnte, wenn er die Probleme bei Einwanderung und Energie nicht löst.
  • Es wird erwartet, dass die Fed in diesem Jahr mindestens zwei Zinserhöhungen vornimmt.

Das Paar GBP/USD erholt einige seiner frühen Verluste, liegt aber während der frühen europäischen Handelssitzung am Montag immer noch 0,1 % tiefer bei rund 1,3220. Das Paar bleibt unter Druck angesichts erneuter politischer Unsicherheit im Vereinigten Königreich (UK) nach Äußerungen des US-Präsidenten Donald Trump, dass Premierminister (PM) Keir Starmer zurücktreten könnte, wenn er die Probleme bei Einwanderung und Energie nicht löst.

„Keir Starmer wird als Premierminister des Vereinigten Königreichs zurücktreten. Er ist bei zwei sehr wichtigen Themen – EINWANDERUNG UND ENERGIE (OFFENES NORDSEEÖL!) – schwer gescheitert. Ich wünsche ihm alles Gute!“, schrieb US-Präsident Trump in einem Beitrag auf Truth Social.

Unterdessen haben sich die Forderungen von Labour-Abgeordneten gegen eine weitere Amtszeit von PM Starmer als UK-Führer nach dem deutlichen Sieg von Andy Burnham im Wahlkreis Makerfield im Nordwesten Englands ebenfalls beschleunigt.

Ein Reuters-Bericht zeigt, dass UK-PM Starmer bereits am Montag entscheiden könnte, ob er im Amt bleibt und einen Führungswettbewerb bestreitet oder den Rücktrittsprozess einleitet.

Auch ein starker US-Dollar (USD) aufgrund gestiegener Erwartungen, dass die Federal Reserve (Fed) in diesem Jahr zwei Zinserhöhungen vornehmen könnte, setzt das Pfund unter Druck. Laut dem CME FedWatch Tool liegen die Chancen, dass die Fed in diesem Jahr mindestens zwei Zinserhöhungen vornimmt, bei 58,5 %, ein deutlicher Anstieg gegenüber 17,1 % vor einer Woche.

Die hawkischen Fed-Wetten haben sich nach der ersten geldpolitischen Bekanntgabe am Mittwoch unter dem neuen Vorsitzenden Kevin Warsh verstärkt.

GBP/USD technische Analyse

Bias: GBP/USD handelt zum Zeitpunkt der Veröffentlichung bei rund 1,3218 tiefer. Das Paar behält einen kurzfristig bärischen Ton bei, da es unter dem 20-Perioden exponentiellen gleitenden Durchschnitt (EMA) bei 1,3360 bleibt. Zudem verstärkt ein Durchbruch des symmetrischen Dreiecks die bärische Ausrichtung. Der Relative Strength Index (RSI) bei etwa 34 liegt knapp über dem überverkauften Bereich, was auf ein dominantes Abwärtsmomentum hindeutet.

Widerstand: Auf der Oberseite liegt der erste Widerstand im Bereich der gebrochenen aufsteigenden Trendlinie nahe 1,3250, gefolgt vom 20-Perioden-EMA bei 1,3360.

Unterstützung: Auf der Unterseite könnte das Paar in Richtung des Tiefs vom 25. November bei 1,3096 fallen, falls es den Rückgang unter das Tief vom 19. Juni bei 1,3163 fortsetzt. Das Paar könnte seinen Rückgang bis zur psychologischen Unterstützung bei 1,3000 ausweiten, sobald es unter 1,3096 fällt.

(Die technische Analyse dieser Story wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)

Pfund Sterling - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Das Pfund Sterling (GBP) ist die älteste Währung der Welt (886 n. Chr.) und die offizielle Währung des Vereinigten Königreichs. Es ist die am vierthäufigsten gehandelte Währungseinheit auf dem Devisenmarkt (FX) der Welt und macht 12 % aller Transaktionen aus, was durchschnittlich 630 Milliarden US-Dollar pro Tag entspricht. Die wichtigsten Währungspaare sind GBP/USD, auch bekannt als "Cable", das 11 % des FX-Handels ausmacht, GBP/JPY oder "Dragon", wie es von Händlern genannt wird (3 %) und EUR/GBP (2 %). Das Pfund Sterling wird von der Bank of England (BoE) ausgegeben.

Der wichtigste Faktor, der den Wert des Britischen Pfunds beeinflusst, ist die Geldpolitik, die von der Bank of England festgelegt wird. Die BoE richtet ihre Entscheidungen danach aus, ob sie ihr Hauptziel der „Preisstabilität“ – eine Inflationsrate von etwa 2 % – erreicht hat. Ihr wichtigstes Instrument ist die Anpassung der Zinssätze. Wenn die Inflation zu hoch ist, wird die BoE versuchen, sie durch Zinserhöhungen zu dämpfen, was in der Regel positiv für das Pfund ist, da höhere Zinsen das Vereinigte Königreich für internationale Investoren attraktiver machen. Fällt die Inflation zu niedrig aus, deutet dies auf ein langsameres Wirtschaftswachstum hin, und die BoE könnte die Zinsen senken, um das Kreditangebot zu erhöhen und Investitionen anzuregen.

Wirtschaftsdaten sind zentrale Indikatoren für die Stärke der britischen Wirtschaft und beeinflussen maßgeblich den Wert des Pfund Sterling. Daten wie das Bruttoinlandsprodukt (BIP), Einkaufsmanagerindizes (PMI) und Arbeitslosenzahlen geben Hinweise auf die wirtschaftliche Entwicklung. Eine robuste Wirtschaft zieht ausländische Investitionen an und könnte die Bank of England (BoE) dazu bewegen, die Zinsen zu erhöhen, was das Pfund unterstützt. Schwächere Daten hingegen führen zu einem Abwärtstrend des Pfunds.

Für das britische Pfund ist die Handelsbilanz ein wichtiger Indikator. Sie misst den Unterschied zwischen den Einnahmen aus Exporten und den Ausgaben für Importe über einen bestimmten Zeitraum. Exportiert ein Land stark nachgefragte Güter, führt die höhere Nachfrage aus dem Ausland zu einer Stärkung der Währung. Eine positive Handelsbilanz stärkt das Pfund, während ein Defizit die Währung schwächt.

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