- FOMC induzierte USD Verkäufe unterstützen das Paar den dritten Tag in Folge
- BoE MPC ist einstimmig für unveränderten Zinssatz/Anleihekaufprogramm
- BoE senkt Q2 BIP Wachstumsprognose und spricht von Abwärtsrisiken
Der GBP/USD gibt einen Teil seiner anfänglichen Gewinne zum 1-Wochenhoch ab, doch die Gebote bleiben nach der BoE Ankündigung in der Nähe der 1,2700 intakt.
Die dovish Haltung der FOMC führte im US-Dollar zu einem Verkaufsdruck und dadurch konnte sich das Paar vom Mehrmonatstief aus dem Bereich der 1,2500 erholen, wodurch es am Donnerstag die dritte Sitzung in Folge einen Gewinn verbucht.
Die bullish Stimmung bleibt auch nach den leicht enttäuschenden britischen Einzelhandelsumsätzen für Mai ungebrochen, während die USD Dynamik der alleinige Treiber hinter der Aufwärtsbewegung ist.
Die geldpolitische Entscheidung der BoE zeigte, dass die Zentralbank dabei bleibt die Zinssätze und das Anleihekaufprogramm nicht zu ändern, was allgemein erwartet wurde, wodurch dies keine größeren Auswirkungen auf das britische Pfund hatte.
Die BoE MPC Mitglieder waren einstimmig dafür den Leitzins bei 0,75 % und das Anleihekaufprogramm bei 435 GBP zu belassen. Die leicht dovish Aussichten brachten das Paar jedoch etwas unter Druck.
Die BoE senkte ihre Q2 BIP Prognose von 0,2 % zuvor auf 0,0 % und sagte, dass die Abwärtsrisiken im Zusammenhang mit den globalen Handelsproblemen zugenommen haben, während die Wahrscheinlichkeit für einen No-Deal Brexit steigt.
Als nächstes erwarten uns aus dem US Wirtschaftskalender die wöchentlichen Arbeitslosenunterstützungen und die Leistungsbilanz.
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