- FOMC induzierter USD Verkauf begünstigt die Erholung
- Durchwachsene britische Einzelhandelsumsätze schaden der bullish Stimmung kaum
- Investoren warten nun auf geldpolitisches Update der BoE
Der GBP/USD notiert in der Nähe des 1-Wochenhoch, nach dem es keine größere Reaktion auf die Veröffentlichung der britischen Einzelhandelsumsätze gegeben hat.
Das Paar baut seine Erholung aus dem Bereich der psychologischen Marke von 1,2500 aus, wo das mehr Monatstief zuvor gebildet wurde und so verzeichnet es am Donnerstag die dritte Sitzung in Folge einen Gewinn.
Die US Treasury Anleiherenditen waren mit der FOMC Sitzung gefallen und damit erhöht sich der Verkaufsdruck gegenüber dem US-Dollar, was der wichtigste Faktor für den Anstieg des Paares über 1,2700 ist.
Der vorherrschende USD Verkaufsdruck ist der exklusive Treiber hinter der bullish Dynamik und daran konnten auch die durchwachsenen britischen Einzelhandelsumsätze am Donnerstag nichts ändern.
Die Einzelhandelsumsätze waren im Mai gegenüber dem vorherigen Monat mit -0,5 % schlechter ausgefallen als das vorherige Ergebnis von -0,1 %. Die Kern Einzelhandelsumsätze waren mit einem Rückgang von 0,3 % etwas besser ausgefallen, als die Prognose von 0,4 %.
Auf Jahresbasis gab es mit Ergebnissen von 2,3 % für die Einzelhandelsumsätze und 2,2 % für die Kern Einzelhandelsumsätze herbe Enttäuschungen, nach 5,1 % und 4,7 % Wachstum im vorherigen Monat.
Die Marktteilnehmer warten nun auf die geldpolitische Entscheidung der BoE, welche dem Paar einen neuen Impuls liefern kann.
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