Der GBP/USD notierte zuletzt auf 1,3942 Dollar und damit 0,07 Prozent im Plus. Unterdessen klettert der US-Dollar-Index auf neue Mehr-Wochen-Hochs. 

Der GBP/USD kollabierte in den letzten Tagen um mehr als 500 Pips. Als Auslöser für die Kursverluste gelten die wiederaufflammende Stärke der amerikanischen Währung, enttäuschende Konjunkturdaten und pessimistische Wortmeldungen aus der britischen Notenbank BoE. Der steigende Greenback ist vor allem auf die höheren US-Renditen zurückzuführen. 

Nach der zinspolitischen Entscheidung der Europäischen Zentralbank und der anschließenden Pressekonferenz hat das britische Pfund moderat an Fahrt aufgenommen. Zeitweise erreichte der Cable sogar die psychologisch wichtige Marke von 1,4000 Dollar. Jedoch war die Verschnaufpause nur kurzweilig und die Marktteilnehmer eröffneten neue Shortpositionen.

Die US-Arbeitsmarktdaten in Form der Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe waren besser als erwartet ausgefallen, was dem Dollar zusätzlich Auftrieb verlieh. 

In den Vordergrund rücken nun die britischen Wachstumszahlen, die morgen um 10:30 Uhr deutscher Zeit veröffentlicht werden. Volkswirte rechnen mit einem auf das Quartal hochgerechnete Wachstum von 0,3 Prozent. 

Sollte das Bruttoinlandsprodukt die Konsensschätzungen verfehlen, werden die Marktteilnehmer die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im Mai der britischen Notenbank weiter zurückschrauben. 

GBP/USD - Wichtige Kursniveaus

Der Trend ist bärisch. Unterstützungen liegen bei 1,3900 und 1,3711. Widerstände dagegen bei 1,4000 und 1,4100.

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