Der Greenback konnte am Mittwoch marginale Gewinne verzeichnen, was ausreichte, um seine laufende Erholung von den mehrjährigen Tiefstständen der letzten Woche fortzusetzen, unterstützt von anhaltender Unruhe über die Handelspolitik des Weißen Hauses und Trumps Drohungen mit zusätzlichen Zöllen.

Hier ist, was am Donnerstag, den 10. Juli, zu beachten ist:

Der US Dollar Index (DXY) flirtete mit Mehrtagestiefs deutlich über der 97,00-Marke, trotz niedriger US-Renditen auf breiter Front. Die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe stehen an. Darüber hinaus werden die Fed-Mitglieder Musalem, Waller und Daly sprechen.

EUR/USD setzte seinen Rückgang fort und kam in Rufweite zu den jüngsten Tiefstständen im Bereich unter 1,1700. Die endgültige Inflationsrate in Deutschland wird vor der Rede von Cipollone von der EZB veröffentlicht.

GBP/USD bewegte sich in einem unentschlossenen Bereich nahe der 1,3600-Zone, nachdem es an der Richtung des Greenbacks gefehlt hatte, während die Händler die fiskalische Lage im Vereinigten Königreich im Auge behielten. Der RICS House Price Balance wird die einzige Datenveröffentlichung über den Kanal sein.

USD/JPY konnte einen früheren Anstieg auf neue Zwei-Wochen-Hochs über der 147,00-Hürde nicht aufrechterhalten und gab schließlich dem Verkaufsdruck nach, was zu moderaten Verlusten im Bereich der niedrigen 146,00 führte. Produzentenpreise und die wöchentlichen Daten zu ausländischen Anleiheinvestitionen stehen in Japan im Mittelpunkt.

Ein volatiler Tag sah AUD/USD, das die wichtige Unterstützung bei 0,6500 herausforderte, nur um danach wieder an Schwung zu gewinnen und bei 0,6540 zu flirtieren, als die NA-Sitzung zu Ende ging. Der Westpac Consumer Confidence Index steht am 15. Juli in Australien an.

Die Preise des amerikanischen Referenzöls WTI legten zu und näherten sich erneut der wichtigen Marke von 69,00 USD pro Barrel, unterstützt durch Zollbedrohungen, geopolitische Bedenken und sinkende US-Produktion.

Die Goldpreise stiegen am Mittwoch moderat über die wichtige Marke von 3.310 USD pro Unze, unterstützt durch die unentschlossene Preisbewegung des Greenbacks und niedrigere US-Renditen auf breiter Front. Die Silberpreise fielen unterdessen zum dritten Mal in Folge und kamen in Rufweite zur 36,00 USD-Marke pro Unze.


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