Hier ist, was du am Dienstag, den 15. März wissen musst:
Der Dollar kämpft am frühen Dienstag um Nachfrage, während die Märkte die jüngsten Schlagzeilen aus Russland und der Ukraine sowie die Auswirkungen der steigenden Zahl von Coronavirus-Fällen in Asien bewerten. Im weiteren Verlauf des Tages werden die Daten zur Industrieproduktion im Januar aus dem Euroraum, die ZEW-Umfrage aus Deutschland und der Februar-Erzeugerpreisindex (PPI) aus den USA von den Anlegern genau beobachtet.
Trotz der positiven Daten zu den Einzelhandelsumsätzen und der Industrieproduktion in China verlor der Shanghai Composite Index am Dienstag fast 5%, da die gesamte Provinz Jilin und das Technologiezentrum Shenzen aufgrund einer Rekordzahl von Coronavirus-Fällen gesperrt wurden.
Positiv zu vermerken ist, dass der Berater des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Zelenskyy erklärte, man rechne frühestens in ein paar Wochen, spätestens aber im Mai mit einem Friedensabkommen mit Russland. Nichtsdestotrotz sind die US-Aktienindexfutures im frühen europäischen Handel um fast 0,5 % gefallen und die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihen ist um 1,5 % auf 2,1 % gesunken. Obwohl diese Marktentwicklungen auf ein risikoaverses Umfeld hindeuten, fällt der US-Dollar-Index um 0,3 % unter 99,00 und das Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) verliert mehr als 4 % auf 98,00 $.
EUR/USD schloss den ersten Tag der Woche wenig verändert bei 1,0900 und gewann am frühen Dienstag an Zugkraft. Zuletzt wurde das Paar bei 1,1000 gesehen.
GBP/USD wird im positiven Bereich um 1,3050 gehandelt. Die vom britischen Statistikamt veröffentlichten Daten zeigten, dass die ILO-Arbeitslosenquote in den drei Monaten bis Januar von 4,1% auf 3,9% gesunken ist.
Gold verzeichnete am Montag große Verluste und bleibt auch am Dienstag unter starkem Abwärtsdruck. XAU/USD verlor zuletzt auf Tagesbasis fast 1 % auf 1.935 $.
Trotz der breit angelegten Dollarschwäche klammert sich USD/CAD an bescheidene Tagesgewinne bei 1,2850, da fallende Rohölpreise es dem rohstoffsensiblen Loonie schwer machen, Nachfrage zu finden.
USD/JPY erreichte während des asiatischen Handels am Dienstag mit 108,44 den höchsten Stand seit Januar 2017, kehrte dann aber wieder um. Unter dem Druck der sinkenden Renditen für US-Staatsanleihen wurde das Paar im frühen europäischen Handel unter 118,00 gehandelt.
Bitcoin stieg am Montag um fast 5 %, drehte aber am Dienstag wieder nach unten, nachdem er die 40.000 $ nicht zurückerobern konnte. Ethereum erholte sich am Montag, konnte sich aber nicht über 2.600 $ halten. ETH/USD fiel zuletzt in Richtung 2.500 $ und verlor im Laufe des Tages mehr als 2 %.
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