Hier ist, was Sie am Dienstag, den 19. April wissen müssen:
Steigende Renditen von US-Staatsanleihen und die vorsichtige Marktstimmung ermöglichten es dem Greenback, sich zu Beginn der Woche besser zu entwickeln als seine Rivalen. Während des asiatischen Handels am Dienstag erreichte der US Dollar Index (DXY) seinen höchsten Stand seit April 2020 bei 101,02, bevor er im frühen europäischen Handel leicht nachgab. Auf dem US-Wirtschaftskalender stehen die Daten zu den Baubeginnen und Baugenehmigungen für März. Später am Tag wird auch der Präsident der Chicagoer Fed, Charles Evans, eine Rede halten.
Bei einer virtuellen Veranstaltung des Council on Foreign Relations am späten Montag bekräftigte der Präsident der St. Louis Fed, James Bullard, dass die Fed den Leitzins bis Ende des Jahres auf 3,5% anheben müsse, um die Inflation bekämpfen zu können. Bullard fügte außerdem hinzu, dass er den Beginn der Bilanzreduzierung auf einer der nächsten Sitzungen befürwortet. Im Zuge dieser Äußerungen kletterte die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen auf den höchsten Stand seit Dezember 2018 und kam in greifbare Nähe von 3%.
In der Zwischenzeit liegt der Euro Stoxx 600 Index am europäischen Vormittag 0,9% im Minus und die US-Aktienindex-Futures notieren im Tagesverlauf unverändert, was darauf hindeutet, dass die Märkte am frühen Dienstag weiterhin risikoscheu sind.
EUR/USD schloss am Montag im negativen Bereich und bleibt im europäischen Handel relativ ruhig unter 1,0800. Der französische Finanzminister Bruno Le Maire sagte zu Beginn des Tages, dass ein Embargo gegen russisches Öl in Arbeit sei und fügte hinzu, dass man hoffe, die europäischen Partner davon zu überzeugen, russisches Öl in den kommenden Wochen zu verbieten.
GBP/USD verlor am Montag fast 50 Pips, konnte sich aber bisher über 1,3000 halten.
Angetrieben von steigenden Renditen für US-Staatsanleihen kletterte USD/JPY am Dienstag mit 128,32 auf den höchsten Stand seit Mai 2002. Das Paar wurde zuletzt bei 128,00 gesehen, wo es seine Gewinne konsolidierte. Der japanische Finanzminister Shunichi Suzuki kommentierte die Abwertung des JPY wie folgt: "Ein zu schwacher Yen oder eine rasche Abschwächung des Yen kann sich eher negativ auswirken, aber insgesamt ist ein schwacher Yen grundsätzlich positiv".
Gold kletterte am Montag in Richtung 2.000 $, machte dann aber eine Kehrtwende. Bei Redaktionsschluss notierte XAU/USD unverändert bei $1.980.
Bitcoin erholte sich und scheint sich über $40.000 zu stabilisieren, nachdem er am Montag mit $38.550 auf den schwächsten Stand seit mehr als einem Monat gefallen war. Ethereum legte am Montag um mehr als 2% zu und konnte die Marke von $3.000 zurückerobern. ETH/USD verbucht am frühen Dienstag leichte Tagesverluste in der Nähe von $3.050.
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