Die jüngsten Dot-Plot-Projektionen der Federal Reserve (Fed), die der Offenmarktausschuss FOMC am Mittwoch veröffentlichte, zeigen: Die Währungshüter erwarten nun einen Leitzins von 4,1 Prozent zum Jahresende 2026, nach 3,8 Prozent in der Juni-Prognose. Die Projektion liegt über dem aktuellen Mittelpunkt der Zielspanne und signalisiert, dass die Verantwortlichen nach der Zinserhöhung auf 3,75 bis 4,00 Prozent am Mittwoch in diesem Jahr einen weiteren Zinsschritt erwarten.
Für 2027 rechnen die Fed-Vertreter mit einem Leitzins von 4,1 Prozent, ebenfalls über der im Juni veröffentlichten Schätzung von 3,6 Prozent. 2028 soll der Zinssatz auf 3,9 Prozent sinken, bleibt damit aber ebenfalls über der vorherigen Projektion von 3,4 Prozent. Der längerfristige Zinssatz steigt von zuvor 3,1 auf 3,2 Prozent.
Die Fed passte auch ihre Wirtschaftsprojektionen an. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der USA wird für dieses Jahr nun bei 2,3 Prozent gesehen, nach zuvor 2,2 Prozent. Für 2027 erwartet die Notenbank ein Wachstum der US-Wirtschaft von 2,4 Prozent, nach einer vorherigen Schätzung von 2,3 Prozent.
Die Arbeitslosenquote wird zum Jahresende 2026 bei 4,1 Prozent erwartet, nach zuvor geschätzten 4,3 Prozent. Auch 2027 soll die Quote bei 4,1 Prozent bleiben und damit unter der Juni-Prognose von 4,3 Prozent liegen.
Schließlich wird für die Inflation gemessen am Preisindex für persönliche Konsumausgaben (PCE) bis Ende 2026 ein Anstieg auf 3,7 Prozent erwartet, leicht über der Juni-Prognose von 3,6 Prozent. Für 2027 wird die PCE-Inflation bei 2,3 Prozent gesehen, was der Juni-Projektion entspricht.
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