- "Vom ersten Tag an muss man sicher, robust und widerstandsfähig sein", Coeure.
- Digitale Assets unterliegen weltweit unterschiedlichen Regelungen.
Die Diskussionen um den Libra haben gerade erst begonnen, obwohl sie bereits den Höhepunkt erreicht zu haben scheinen. Laut Reuters hat Facebook die Aufgabe, die Bedenken der globalen Regulierungsbehörden zu zerstreuen, damit Libra starten kann. Einige dieser Bedenken sind Geldwäsche, Privatsphäre und finanzielle Stabilität.
Benoit Coeure, Vorstandsmitglied der Europäischen Zentralbank und derzeit Vorsitzender der internationalen Arbeitsgruppe Libra, sagte in einem Interview während der Sitzung der G7-Gruppe, dass in diesem Fall "lange Diskussionen" gerechtfertigt sind, da die globale Reichweite von Facebook Sicherheit und Robustheit erfordert.
"Man muss vom ersten Tag an sicher, robust und widerstandsfähig sein", sagte Coeure. "Es ist kein Lernprozess: Entweder es funktioniert oder es funktioniert nicht."
Die Regulierungsbehörden befürchten, dass User auf Facebook Geld unter einem Pseudonym senden könnten, was die Geldwäsche fördert oder gar den Terrorismus finanziert. Die Aufsichtsbehörden wollen auch wissen, ob Facebook und die Libra Association in der Lage sind, die Integrität der Reserven zu wahren. Außerdem werden die Privatsphäre und die Eigentumsrechte der Benutzer geschützt?
"Auf dem Weg dorthin könnten wir feststellen, dass es Lücken oder Inkonsistenzen gibt, die eine längere Diskussion der Regulierungsbehörden darüber erfordern würden, wie wir es anders machen können, sagte er.
Coeure fügte hinzu:
"Die Behörden werden solche Projekte nicht zulassen, bevor wir Antworten auf unsere Fragen haben und den richtigen Rechtsrahmen haben."
Digitale Assets unterliegen weltweit unterschiedlichen Regelungen. Es gibt keine klare Richtlinie zur Überwachung der neuen Technologie. Einige Länder wie Malta haben spezielle Regeln aufgestellt, während andere Länder es vorziehen, die aktuellen Finanzregelungen zu nutzen.
Es wird alles unternommen, um genaue und vollständige Informationen bereitzustellen. Doch mit den Tausenden zur Verfügung gestellten Dokumenten, die oft innerhalb kurzer Zeit hochgeladen werden, können wir nicht garantieren, dass keine Fehler auftreten. Jede Wiederveröffentlichung oder Weiterverbreitung von FXStreet Inhalten ist ohne die vorherige schriftliche Zustimmung von FXStreet verboten. Der Handel mit Devisen auf Margin (Verrechnungskonto) trägt ein hohes Risiko und ist möglicherweise nicht für alle Investoren geeignet. Der hohe Hebel kann gegen Sie, sowie für Sie arbeiten. Vor der Entscheidung am Devisenmarkt zu handeln, sollten Sie sorgfältig Ihre Anlageziele, Erfahrung und Risikobereitschaft prüfen. Es besteht die Möglichkeit, dass Sie einen Verlust einiger oder aller Ihrer Investitionen erleiden und deshalb sollten Sie kein Geld investieren, dass Sie sich nicht leisten können zu verlieren. Sie sollten sich aller Risiken bewusst sein, die mit dem Devisenhandel verbunden sind und konsultieren Sie einen unabhängigen Finanzberater, wenn Sie irgendwelche Zweifel haben. Alle Meinungen, Nachrichten, Forschungen, Analysen, Kurse oder andere Informationen, welche diese Informationen enthalten, die von FXStreet, seinen Angestellten, Mitarbeitern oder Partnern bereit gestellt werden, sind als allgemeine Marktkommentare zu verstehen und bieten keine Anlageberatung. FXStreet übernimmt keine Haftung für irgendwelche Verluste oder Schäden, einschließlich, ohne Beschränkung auf entgangene Gewinne, die direkt oder indirekt mit der Verwendung oder im Vertrauen auf diese Informationen entstehen.
NEUESTE NACHRICHTEN
Autor wählen
Alarm bei Ripple: Diese Zahl macht XRP-Anlegern jetzt Angst
Ripple (XRP) steht massiv unter Druck. Während sich der Kryptomarkt insgesamt in einen klaren Risk-off-Modus verabschiedet, trifft es den Remittance-Token besonders hart. Am Freitag notiert XRP bei rund 1,37 US-Dollar – ein Tagesverlust von fast 5 %.
Milliardär setzt alles auf Silberpreis-Crash – mit gigantischem Gewinn
Ein Mann. Eine Wette. Fast 300 Millionen Dollar Gewinn – gegen Silber. Während viele Anleger bei Edelmetallen reflexartig auf steigende Preise setzen, geht ein chinesischer Milliardär den exakt entgegengesetzten Weg. Und liegt damit bislang spektakulär richtig.
Gold wackelt: Diese Bitcoin-Kennzahl sendet ein Warnsignal
Gold glänzt – aber Bitcoin könnte der heimliche Gewinner sein. Genau das sagt jetzt ausgerechnet JPMorgan. Und das nach Monaten, in denen Bitcoin deutlich schlechter lief als das Edelmetall. Für viele Anleger klingt das erst einmal widersprüchlich. Doch genau hier beginnt die Geschichte.
Krypto-Markt verliert 2,65 Milliarden USD, während Bitcoin auf 60.000 USD sinkt, begleitet von bärischer Stimmung
Die Bewertung des Kryptowährungsmarktes ist um 2,8 Billionen Dollar gesunken, da der Branchenführer Bitcoin (BTC) am Freitag zunächst auf 60.000 USD fiel, bevor er auf 65.000 USD schwankte.
Drei Szenarien für den japanischen Yen vor der vorgezogenen Wahl
Die neuesten Umfragen deuten auf einen dominierenden Sieg des regierenden Blocks bei der bevorstehenden vorgezogenen Wahl in Japan hin. Je größer das Mandat von Sanae Takaichi ist, desto mehr befürchten die Investoren eine schnellere Umsetzung von Steuerkürzungen und Ausgabenplänen.