Der jährliche harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) in der Eurozone, gemessen an den Preisveränderungen eines repräsentativen Waren- und Dienstleistungskorbs in der Europäischen Währungsunion, steigt im Juli wie erwartet mit einer schnelleren Rate von 2,9% nach 2,8% im Juni. Auf Monatsbasis steigen die Inflationsdaten um 0,2% nach einem Rückgang von 0,1% im Juni.
Auch der jährliche Kern-HVPI der Eurozone – der volatile Komponenten wie Lebensmittel, Energie, Alkohol und Tabak ausschließt – wächst mit einer schnelleren Rate. Die zugrunde liegenden Inflationsdaten liegen bei 2,5% YoY, während erwartet wurde, dass sie bei 2,4% stabil bleiben. Der Kern-HVPI auf Monatsbasis bleibt nach einem Wachstum von 0,2% unverändert.
Marktreaktion
Die erste Reaktion des Euro (EUR) auf die Inflationsdaten fällt leicht negativ aus. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts handelt EUR/USD 0,1% niedriger bei rund 1,1517.
Wirtschaftsindikator
Harmonisierter Verbraucherpreisindex (HVPI) (Jahr)
Der harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) erfasst die Preisveränderungen eines repräsentativen Warenkorbs von Gütern und Dienstleistungen innerhalb der Eurozone. Er wird monatlich von Eurostat veröffentlicht und gilt als harmonisiert, da in allen Mitgliedstaaten eine einheitliche Methodik verwendet wird und die jeweiligen Länder entsprechend ihres wirtschaftlichen Gewichts in die Berechnung einfließen. Der Jahresvergleich (Year-over-Year, YoY) zeigt, wie sich die Preise im aktuellen Berichtsmonat im Vergleich zum gleichen Monat des Vorjahres entwickelt haben. Ein hoher HVPI-Wert wird in der Regel als positiv (bullish) für den Euro (EUR) gewertet, ein niedriger Wert dagegen als negativ (bärisch).
Mehr lesenLetzte Veröffentlichung: Fr Juli 31, 2026 09:00 (Zuvor)
Häufigkeit: Monatlich
Aktuell: 2.9%
Prognose: 2.9%
Vorher: 2.8%
Quelle: Eurostat
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