Eurozone Februar Sentix Investorenvertrauen übertrifft die Schätzungen mit 5,2, EUR/USD uninspiriert


Das Vertrauen der Investoren in die Eurozone verschlechterte sich im Februar vor dem Hintergrund wachsender Sorgen um das chinesische Coronavirus und einer sich verschärfenden Rezession im deutschen verarbeitenden Gewerbe, wie die jüngsten Daten der Sentix-Forschungsgruppe am Montag zeigten.

Der Indikator fiel im Februar auf 5,2 gegenüber 7,6 im Januar, was aber besser war als die Prognose von 4,0. Im vergangenen Monat hatte die Moral der Investoren den höchsten Stand seit November 2018 erreicht.

Sentix-Chef Manfred Huebner sagte: "Der Ausbruch des Coronavirus und die darauf folgenden drastischen Maßnahmen der chinesischen Regierung werfen einen Schatten auf die wirtschaftlichen Aussichten. Glücklicherweise ist die Wirkung bisher begrenzt".

"Angesichts des deutlichen Rückgangs der chinesischen Wirtschaftsdaten ist es jedoch klar, dass die negativen Auswirkungen wahrscheinlich viel größer sein werden, wenn sich in den kommenden Tagen nicht herausstellt, dass die Ausbreitung des Virus gestoppt wurde", fügte Hübner hinzu.

Über das Sentix-Investorenvertrauen in der Eurozone

Unter 1600 Finanzanalysten und institutionellen Anlegern ist der Sentix Investor Confidence eine monatliche Umfrage, die die Marktmeinung über die aktuelle Wirtschaftslage und die Erwartungen für das nächste Semester zeigt. Der von der Sentix GmbH herausgegebene Index setzt sich aus 36 verschiedenen Indikatoren zusammen. Normalerweise wird ein höherer Wert als positiv für die Eurozone angesehen, was positiv oder bullish für den Euro bedeutet, während ein niedrigerer Wert negativ oder bearish für die Gemeinschaftswährung gesehen wird.

FX-Auswirkungen

Die Gemeinschaftswährung hielt mit dem Sentix Investorenvertrauen der Eurozone an seinen kleinen Gewinnen fest, nachdem der EUR/USD sein 4-Monatstief bei 1,0942 gebildet hatte. Die breit angelegte Stärke des US-Dollars aufgrund von Coronavirus-Sorgen und starken US Fundamentaldaten bleibt für den EUR/USD belastend.

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