TD Securities zufolge verfügt die Europäische Union bereits über die entscheidenden Voraussetzungen für ein stärkeres langfristiges Wachstum. Dazu zählten wohlhabende Verbraucher, produktive Arbeitskräfte, hohe private Ersparnisse und ein solider finanzpolitischer Spielraum. Zugleich verlagere sich die Politik darauf, Barrieren im Binnenmarkt abzubauen, die Kapitalmärkte zu vertiefen und die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern, um die bestehenden Stärken im EU-Binnenmarkt mit seinen 450 Millionen Einwohnern besser zu nutzen.
Stärken der EU und Reformen als Wachstumstreiber
„Sollten die bevorstehenden Reformen erfolgreich Kapital mobilisieren, Skaleneffekte ermöglichen und die Wettbewerbsfähigkeit stärken, könnte die EU ihre bislang unterschätzte Widerstandsfähigkeit in unterbewertetes Wachstum und höhere Unternehmensgewinne umwandeln.“
„Wir sind der Ansicht, dass Europas Herausforderung nicht in einer mangelnden Nachfrage, fehlenden Talenten oder einer geringen Produktivität liegt, sondern darin, diese Stärken in einem Markt mit 450 Millionen Menschen effizient einzusetzen.“
„In diesem Bericht vertreten wir die Auffassung, dass Europa über die Grundlagen für stärkeres Wachstum verfügt und dass das Potenzial einer besseren Integration und Kapitalallokation von den Märkten derzeit unterschätzt wird.“
„Dieser Unterschied ist entscheidend. Die Region ist weder stagnierend noch schwach, denn sie verfügt bereits über die meisten Voraussetzungen, die mit einem stärkeren langfristigen Wachstum verbunden sind.“
„Sollten die Reformen erfolgreich sein, könnte Europa beginnen, seine bereits soliden Fundamentaldaten in stärkeres Wachstum, höhere Investitionen und mehr Wettbewerbsfähigkeit umzuwandeln.“
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Bitcoin, Ethereum und Ripple werden am Mittwoch mit einer leicht positiven Tendenz gehandelt, da sich die Stimmung am Kryptowährungsmarkt verbessert. BTC testet seinen 50-Tage-Exponential Moving Average, ETH hat einen wichtigen Widerstand bei 1.800 USD durchbrochen, während XRP in der Nähe eines wichtigen Unterstützungsniveaus Halt gefunden hat.
Das sollten Sie am Mittwoch, den 15. Juli, im Blick behalten:
Der US-Dollar bleibt in der europäischen Sitzung am Mittwoch unter Abwärtsdruck, nachdem er am Dienstag gegenüber seinen Haupt-Währungsrivalen geschwächt wurde. In der zweiten Tageshälfte wird das US Bureau of Labor Statistics die Daten zum Erzeugerpreisindex für Juni veröffentlichen und die Bank of Canada geldpolitische Entscheidungen bekanntgeben.