• EUR/USD legt zu, da das BIP der Eurozone im zweiten Quartal um 0,4% QoQ wächst, doppelt so viel wie die Markterwartung von 0,2%.
  • Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien melden Wirtschaftswachstum, während die Inflation in Deutschland und Spanien erhöht bleibt.
  • Das annualisierte US-BIP-Wachstum verlangsamt sich auf 1,5%, während die monatliche Kerninflation des PCE weniger stark steigt als erwartet.

EUR/USD notiert am Donnerstag höher im Bereich von 1,1460, da stärker als erwartete europäische Wirtschaftsdaten und schwächere Wachstumszahlen aus den Vereinigten Staaten (US) den US-Dollar (USD) unter Druck setzen.

Die Wirtschaft der Eurozone ist im zweiten Quartal um 0,4% QoQ gewachsen, übertraf damit die Erwartungen von 0,2% und erholte sich von der vorherigen Kontraktion um 0,2%. Auf Jahresbasis stieg das Bruttoinlandsprodukt um 1,0% und lag damit deutlich über der Markterwartung von 0,5% sowie der vorherigen Expansion von 0,3%. Das Wachstum verteilte sich breit über die Region. Die deutsche Wirtschaft wuchs um 0,2% QoQ und lag damit über der Prognose von 0,1%, während sich das jährliche Wachstum von 0,4% auf 0,9% beschleunigte. Frankreich kehrte mit einer Expansion von 0,2% QoQ zum Wachstum zurück, Italien wuchs um 0,2% QoQ und Spanien übertraf die Region mit einem Anstieg von 0,7% QoQ und lag damit über den Erwartungen von 0,6%.

In den USA stieg das vorläufige BIP für das zweite Quartal auf annualisierter Basis nur um 1,5%, verfehlte damit die Markterwartung von 2,1% und verlangsamte sich gegenüber dem Vorquartal. Der schwächere Wert deutete darauf hin, dass sich das wirtschaftliche Momentum trotz anhaltender Konsumausgaben und Unternehmensinvestitionen abgeschwächt hat.

Der Kernpreisindex für die persönlichen Konsumausgaben (PCE) stieg im Juni nur um 0,1% MoM und blieb damit unter den Erwartungen von 0,2% sowie dem Anstieg von 0,3% im Mai. Die jährliche zugrunde liegende Inflationsrate ging von 3,4% auf 3,3% zurück. Der Gesamt-PCE fiel im Monatsvergleich um 0,1% nach 0,5%, während sich die Jahresrate von 4,1% auf 3,7% verlangsamte.

Chart Analysis EUR/USD


Kurzfristige technische Analyse:

Auf dem 4-Stunden-Chart notiert EUR/USD bei 1,1513 und behält damit kurzfristig einen bullischen Ton bei, da sich das Paar sowohl über dem 20-Perioden Simple Moving Average (SMA) bei 1,1407 als auch über dem 100-Perioden-SMA bei 1,1416 hält. Das Paar setzt seinen Anstieg fort, nachdem es die mittleren 1,14er zurückerobert hat, wobei nahe horizontale Unterstützungen bei 1,1485 und 1,1476 die konstruktive Struktur untermauern. Der Relative Strength Index (RSI) bei rund 71,8 zeigt überkaufte Bedingungen an und deutet darauf hin, dass das Aufwärtsmomentum stark, aber zunehmend ausgedehnt ist.

Auf der Oberseite liegt der unmittelbare Widerstand an der horizontalen Barriere bei 1,1536, wobei ein klarer Ausbruch den Weg für weitere Gewinne im Bereich von 1,15–1,16 öffnen würde. Auf der Unterseite liegt die erste Unterstützung bei 1,1485, gefolgt von gebündelten Niveaus bei 1,1476 und 1,1469, wobei sich bei einem breiteren korrigierenden Pullback tiefere Nachfrage vom 100-Perioden-SMA bei 1,1416 und vom 20-Perioden-SMA bei 1,1407 ergeben dürfte.

(Die technische Analyse dieser Nachricht wurde mithilfe eines KI-Tools erstellt. Mehr erfahren.)

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