Im Vergleich zum US-Dollar notiert die Gemeinschaftswährung mangels Impulse immer noch seitwärts. Zuletzt notierte das Paar auf 1,1742 und damit 0,11 Prozent im Plus. Der Euro markierte ein Tageshoch bei 1,1758 und ein Tagestief bei 1,1713.

Die FX-Strategen der japanischen UOB Group schrieben in einem Kommentar, dass die Freien Demokraten die Verhandlungen über ein Bündnis zwischen Union, FDP und Grünen am Sonntagabend überraschend abgebrochen haben. Damit ist acht Wochen nach der Bundestagswahl unklar, wie es weitergeht. „Es ist besser, nicht zu regieren, als falsch zu regieren“, sagte FDP-Chef Christian Lindner.

„Eine Einigung ist immer noch möglich und daher glauben wir nicht, dass dies mehr als kurzfristige Implikationen für den Euro hat. Investoren sollten sich deshalb auf einen Seitwärtsmarkt einstellen“, erklärten die Scotiabank Marktanalysten. 

Derweil sagte EZB-Präsident Mario Draghi, dass das Aufkommen digitaler Währungen derzeit keine Gefahr für Zentralbanken darstellt, aber man sollte die Entwicklung natürlich beobachten und überwachen. Jenseits des Atlantiks äußerte sich Fed-Chefin Janet Yellen zu ihrer Zukunft. Laut eignen Aussagen möchte sie nach dem Amtsantritt ihres Nachfolgers Jerome Powell ihren Sitzung im Vorstand der US-Notenbank aufgeben. 

Wichtige Kursniveaus

„Der Kurs der Gemeinschaftswährung hat sich in den vergangenen Tagen positiv entwickelt - aber es fehlt dem Paar an Momentum, so dass wir kurzfristig mit einer Seitwärtsbewegung rechnen. Chartunterstützungen liegen zwischen 1,1675 und 1,1600. Chartwiderstände befinden sich bei 1,1790“, erklärten die Scotiabank Marktanalysten.

 

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