EUR/USD unternimmt nach Eurozonen CPI einen neuen Versuch zur 1,2250, US Daten im Fokus


  • DXY Erholung stockt
  • Eurozonen CPI entspricht der Prognose
  • Deutsche Politik und EZB Reden belasten

Der EUR/USD konnte seine Abwärtsbewegung knapp vor der 1,22 stoppen, da die den Erwartungen entsprechende Eurozonen CPI Lesung eine gewisse Unterstützung bietet.

Das Paar versucht sich von der asiatischen Abwärtskorrektur zu erholen, was überwiegend auf die ins Stocken geratenen USD Erholung zurückzuführen ist, da die Deadline zum US Regierung Shutdown am 19. Januar immer näher rückt. Der US-Dollar-Index scheiterte knapp vor der 90,50 Barriere und aktuell beträgt sein Tagesgewinn bei 90,35 nur noch 0,12 %.

Die Eurozonen CPI Lesung entsprach auf Jahresbasis mit 1,4 % der Prognose, was für die Euro Bullen nicht das schlechteste Ergebnis ist.

Es bleibt jedoch abzuwarten, ob sich die Erholung in Richtung 1,23 fortsetzen kann, ohne die politischen Probleme Deutschlands und die dovish EZB Reden die Stimmung gegenüber der Gemeinschaftswährung weiter eintrüben.

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Nun da das Eurozonen CPI vorüber ist, richten sich die Augen auf die US Industriedaten und einige Fed Reden.

EUR/USD technische Ebenen

Karen Jones, die Leiterin FICC Technische Analyse bei der Commerzbank, stellt fest: “Der EUR/USD bildete auf dem Tageschart einen Innenstab und in der Nacht kam es zu einem Kursanstieg. Das neue Hoch wurde durch den Tages RSI nicht bestätigt und dies erlaubt einen Pullback, der im Bereich der 1,2150-1,2110 Scheitern sollte. Neben diesen Aussichten bleibt das Paar auf dem Weg den 200-Monats-MA von 1,2432 herauszufordern. Das September Hoch von 1,2092 sollte eine Unterstützung bieten und darunter folgt der 20-Tage-MA von 1,2016 – darüber bleiben die unmittelbaren Gebote des Marktes erhalten.”
 

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