Der EUR/USD hat sich aus der 1,18-1,20 Range für einen Test der 1,16 zurückgezogen. Die Ökonomen der Danske Bank sehen nun eine breite Range von 1,15-1,19, da die Fed keinen Impuls lieferte. Über einen Zeithorizont von drei bis sechs Monaten werden der Brexit, die Fed, die US-Wahl und COVID-19 die Möglichkeit eines Tests der 1,20 bieten.

Wichtige Zitate

"Eine Kombination aus einer hawkish Fed, wiederkehrenden Lockdowns aufgrund der europäischen Coronavirus-Situation und nachlassender wirtschaftlicher Dynamik war nicht das, was wir vor einigen Wochen erwartet hatten. Da die Märkte von einer bereits optimistischen Ausgangslage ausgehen, sehen wir nachlassende Aufwärtsrisiken für den EUR/USD. Die Märkte werden also auf eine neue Aufwärtsentwicklung warten müssen."

"Wir sehen den EUR/USD im Vergleich zur jüngsten Geschichte weiterhin auf der schwachen Seite, da ein unerwartetes politisches und wirtschaftliches Richtungsvakuum entstanden ist. Wenn man weiter in die Zukunft blickt, könnte das nächste Jahr noch einen neuen Test der 1,20 mit sich bringen. Insgesamt ist zu beachten, dass der Spielraum für eine USD-Aufwertung aufgrund des derzeitigen weltweiten Ausverkaufs durch die Reaktionsfunktion der Fed begrenzt sein wird."

"Im für den EUR/USD günstigsten Fall sehen wir von hier aus mehrere neue EUR-positive Faktoren, aber dies wird erst in einiger Zeit eingepreist werden. Wir sehen daher eine breite Range von 1,15-1,19.  Solange Aktien schwach bleiben, besteht für das Paar ein Abwärtsrisiko. Anfang nächsten Jahres sollten sich die Dinge noch zum Besseren wenden."

 

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