Der EUR/USD hat die jüngste Abwärtsbewegung unterbrochen und erholt sich zurück über die Marke von 1,1650 Dollar.

EUR/USD: 10-Tage-Linie erweist sich als harte Nuss

Der Eurokurs bewegt sich am Freitag auf und ab, bleibt aber gefangen in einer Range von gut 50 Pips. Vor allem das politische Klima in Italien belastet die Gemeinschaftswährung und überlagert damit die breit angelegte Schwäche des Dollar, nachdem Trump gestern die Zinspolitik der US-Notenbank Fed kritisiert hatte.

Die Risiken in Italien sind wieder deutlich gestiegen, da es Spannungen innerhalb der Koalition gibt. Unterdessen belasten auch die Wortmeldungen des italienischen Vorsitzenden des Haushaltsausschusses im Unterhaus, Claudio Borghi, den Euro.

Darüber hinaus könnten die schwachen Zahlen zur Leistungsbilanz der Eurozone die Erholungsversuche im Keim ersticken, da die Märkte weiterhin die allgemeine Marktstimmung als Orientierungshilfe nutzen, weil es an wesentlichen fundamentalen Faktoren fehlt.

EUR/USD - Technische Kursniveaus

Slobodan Drvenica von Windsor Brokers schreibt: "Das Aufwärtsmomentum ist zurückgekehrt. Unterstützt wird die positive Tendenz von der bullischen Divergenz in der Slow Stochastic auf täglicher Basis. Der jüngste Aufwärtsimpuls muss die 10-Tage-Linie bei 1,1681 Dollar überbieten, um das Abwärtsrisiko zu begrenzen. Danach wäre Spielraum auf die 55-Tage-Linie bei 1,1710 Dollar. Kursverluste drohen, falls der EUR/USD unter das 61,8% Fibo bei 1,1616 Dollar fällt. Ins Visier der Bären würde dann das Tief vom Donnerstag bei 1,1574 Dollar rücken."

 

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