- Das Paar bleibt bei 1,1400 in der Defensive
- Greenback Seitwärtsbewegung um 96,00
- US Einzelhandelsumsätze und Werksaufträge im Fokus
Die Nachfrage nach der Gemeinschaftswährung bleibt in der Mitte der Woche Verhalten und so setzt der EUR/USD seine jüngste Abwärtsbewegung fort, so dass das Tagestief im Bereich der 1,1400 getestet wird.
EUR/USD schaut auf Daten
Das Paar fällt am Mittwoch den 2. Tag in Folge und so wird die 1,1400 Unterstützung einem Test unterzogen, während darunter die Verluste in Richtung 1,1300 ausgebaut werden können.
Das Paar steht nach der dovish EZB Präsident Draghi Rede vor dem Europäischen Parlament unter Druck. Präsident M. Draghi sprach über die Verlangsamung der Wirtschaft in der Region und dass diese länger als erwartet anhalten könnte. Doch die Zentralbank verfügt über die nötigen Instrumente, um einer Rezession entgegenzuwirken, wenn dieser Fall eintreten sollte.
Draghi sagte außerdem, dass die aktuelle EZB Haltung sehr akkommodierend bleibt und ein umfangreicher Stimulus weiterhin nötig ist.
Die Dezember CPI Ergebnisse Deutschlands entsprachen den Erwartungen und als nächstes wird die Industrieproduktion Italiens veröffentlicht. Aus den USA gibt es am Nachmittag die Einzelhandelsumsätze, Werksaufträge, Auftragseingänge für langlebige Gebrauchsgüter, Handelsbilanz und das Fed Beige Book.
Was ist im EUR/USD zu beachten?
Die Wahrscheinlichkeit zusätzlicher Gewinne nimmt ab, während sich die Stimmung gegenüber dem Greenback verbessert, nach dem es zuletzt zu einer vorsichtig/dovish Haltung der EZB kam. Die Investoren sind nun gespannt, wie sich die Performance der Wirtschaft entwickeln wird, während auch der französische Haushalt, Brexit und die Wahlen des Europäischen Parlaments im Mai eine Rolle spielen werden. Hinzu kommt noch die Verlangsamung der deutschen Wirtschaft im H2 2018.
EUR/USD technische Ebenen
Aktuell beträgt der Tagesverlust -0,16 % bei 1,1395 und die nächsten Unterstützungen liegen bei 1,1382 (Tief 15. Januar), 1,1379 (55-Tage-SMA) und 1,1306 (2019 Tief 3. Januar). Auf der anderen Seite befinden sich Widerstände bei 1,1418 (21-Tage-SMA), 1,1442 (38,2 % Fibo des September bis November Rückgangs) und 1,1471 (100-Tage-SMA).
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