• EUR/USD trifft auf neues Angebot, da Iran-Risiken und hawkische Fed-Wetten die USD-Nachfrage beleben.
  • Nachlassende Wetten auf eine Zinserhöhung durch die EZB untergraben den Euro und tragen zum Rückgang bei.
  • Die gemischte technische Konstellation mahnt zur Vorsicht, bevor aggressive direktionale Wetten eingegangen werden.

Das Paar EUR/USD zieht während der asiatischen Sitzung am Dienstag einige Verkäufer an, beendet eine dreitägige Gewinnserie und stoppt seine jüngste Erholung vom tiefsten Stand seit Mai 2025, der letzte Woche erreicht wurde. Die Kassapreise fallen unter die Marke von 1,1400, angesichts eines festeren US-Dollars (USD), und scheinen anfällig für weitere Schwäche.

Erneute US-Iran-Feindseligkeiten und israelische Angriffe auf den Libanon halten geopolitische Risikoaufschläge im Spiel. Dies, zusammen mit erhöhten Erwartungen an Zinserhöhungen der Federal Reserve (Fed), unterstützt den sicheren Hafen USD dabei, nach einem dreitägigen Rückgang wieder an Boden zu gewinnen. Hinzu kommt, dass nachlassende Wetten auf eine Zinserhöhung der Europäischen Zentralbank (EZB) im Jahr 2026 den Abwärtsdruck auf das Paar EUR/USD verstärken.

Aus technischer Sicht behalten die Kassapreise eine bärische Perspektive unter dem 200-Perioden Exponential Moving Average (EMA) auf der 4-Stunden-Chart und der psychologischen Marke von 1,1500 bei. Zudem deuten Momentum-Indikatoren darauf hin, dass der Abwärtsdruck nachlässt, aber noch nicht stark genug ist, um den Widerstand darüber herauszufordern. Tatsächlich weist der Relative Strength Index (RSI) nahe 49,1 nach einer Erholung aus dem überverkauften Bereich auf eine neutrale Tendenz hin.

Darüber hinaus ist der Moving Average Convergence Divergence (MACD) leicht positiv, wobei die Linie über null liegt und ein moderat positives Profil zeigt. Daher ist es wahrscheinlicher, dass ein weiterer Rückgang unter die unmittelbare Unterstützung bei 1,1380 einige Käufer in der Zone um 1,1335 anzieht. Letztere sollte als zentraler Drehpunkt fungieren, der bei einem entschiedenen Bruch als neuer Auslöser für bärische Händler gesehen wird und den Weg für tiefere Verluste ebnet.

Auf der Oberseite ist der erste Widerstand klar durch die psychologische Marke von 1,1500 und den 200-Perioden EMA bei 1,1538 definiert, der als primäre Begrenzung für Erholungsversuche dient. Das Paar EUR/USD müsste diese Barrieren zurückerobern, um den breiteren bärischen Ton zu mildern und das technische Bild in eine konstruktivere Richtung zu verschieben.

(Die technische Analyse dieser Meldung wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)

EUR/USD 4-Stunden-Chart

Chartanalyse EUR/USD

US-Dollar - heute

Die folgende Tabelle zeigt die prozentuale Veränderung von US-Dollar (USD) gegenüber den aufgeführten Hauptwährungen heute. US-Dollar war am stärksten gegenüber dem Australischer Dollar.

USD EUR GBP JPY CAD AUD NZD CHF
USD 0.21% 0.18% 0.15% 0.15% 0.24% 0.01% 0.20%
EUR -0.21% -0.03% -0.09% -0.10% 0.03% -0.21% -0.02%
GBP -0.18% 0.03% -0.04% -0.04% 0.08% -0.16% 0.00%
JPY -0.15% 0.09% 0.04% 0.00% 0.10% -0.11% 0.05%
CAD -0.15% 0.10% 0.04% -0.01% 0.08% -0.13% 0.04%
AUD -0.24% -0.03% -0.08% -0.10% -0.08% -0.20% -0.04%
NZD -0.01% 0.21% 0.16% 0.11% 0.13% 0.20% 0.15%
CHF -0.20% 0.02% -0.00% -0.05% -0.04% 0.04% -0.15%

Die Heatmap zeigt die prozentuale Entwicklung der wichtigsten Währungen im Vergleich zueinander. Die Basiswährung wird aus der linken Spalte ausgewählt, während die Notierungswährung aus der oberen Zeile ausgewählt wird. Wenn Sie zum Beispiel US-Dollar aus der linken Spalte auswählen und sich entlang der horizontalen Linie zum Japanischer Yen bewegen, wird die prozentuale Veränderung in der Box als USD (Basis)/JPY (Notierungswährung) angezeigt.

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