• EUR/USD baut Gewinne in den Bereich der 1,1300 aus
  • Dollar bleibt in der Defensive unter 97,00
  • EK Verbrauchervertrauen folgt als nächstes

Die Gemeinschaftswährung konnte in den vergangenen Stunden an Wert zulegen und so kletterte der EUR/USD in die Nähe der kritischen 1,1300.

EUR/USD steigt mit USD Verkäufen

Der erneuerte Verkaufsdruck gegenüber dem Dollar, ist der wichtigste Grund hinter dem Anstieg des Paares zur 1,1300.

Gestern nahm der Verkaufsdruck gegenüber dem Dollar mit der FOMC Sitzung zu, da die Zentralbank eine dovish Haltung an den Tag legte. Die Fed hat sich mit den Aussichten auf Lockerungen den G10 Zentralbanken angeschlossen und die Tür für kurzfristige Zinssenkungen geöffnet.

Die Fortsetzung der Aufwärtsbewegung sollte jedoch nur kurzlebig sein, da auch die EZB die Möglichkeit von niedrigeren Zinsen und/oder dem Beginn eines QE Programms ins Auge fasst, wenn sich die wirtschaftliche Situation der Eurozone verschlechtert und sich die Inflation nicht in die Richtung des 2 % Ziels bewegt.

Aus dem Wirtschaftskalender erwartet uns als nächstes das Verbrauchervertrauen der Europäischen Kommission, während es am Nachmittag aus den USA den Philly Fed Herstellungsindex, die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung und die Leistungsbilanz geben wird.

Was ist im Euro zu beachten?

Der breit angelegte Risikoappetit und die USD Dynamik sollten die Entwicklung der europäischen Währung steuern. Die Entwicklungen rund um die Handelsspannungen zwischen den USA, China, der EU und Mexiko spielen dabei eine wichtige Rolle. Aus politischer Sicht muss Italien im Auge behalten werden, da sich das Land versucht gegen die EU Finanzvorschriften zu wehren, was zu Volatilität führen kann. Die Gewinne des Euro werden jedoch wahrscheinlich begrenzt bleiben, da die EZB eine dovish Haltung vertritt und die Verlangsamung der Region anhält.

EUR/USD technische Ebenen

Aktuell beträgt der Tagesgewinn 0,44 % bei 1,1275 und die nächsten Widerstände liegen bei 1,1347 (Hoch 7. Juni), 1,1353 (200-Tage-SMA) und 1,1448 (Monatshoch 20. März). Auf der anderen Seite befinden sich Unterstützungen bei 1,1181 (Tief 18. Juni), 1,1176 (Monatstief 7. März) und 1,1115 (Tief 30. Mai).

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