- EUR/USD Anstieg zur 1,1060 verblasst
- Abwärtsdruck verlagert den Fokus auf das Jahrestief in der Nähe der 1,1030
- PMI Ergebnisse Deutschlands und der Eurozone überraschten
Die bearish Stimmung gegenüber der Gemeinschaftswährung bleibt intakt und so notiert der EUR/USD im Bereich der 1,1040.
EUR/USD bleibt in der Nähe des Jahrestief
Das Paar notiert am 2020 Tief um 1,1030, nachdem der vorherige Anstieg zum Tageshoch von 1,1060 schnell verblasste. Ermöglicht wurde der Anstieg durch die besser als erwarteten Produktion PMI Ergebnisse Deutschlands und der Eurozone.
Der Euro fiel am Donnerstag, obwohl die EZB die geldpolitischen Bedingungen unverändert ließ und eine Überprüfung der strategischen Ausrichtung ankündigte, die sich auf die Inflation, die Beschäftigung und den Klimawandel bezieht.
Die Entwicklungen rund um den chinesischen Coronavirus können potenzielle Auswirkungen auf das globale Wachstum haben. Die WHO gab kürzlich bekannt, dass es sich bisher um keinen globalen Notstand handelt.
Der Fokus verlagert sich nun auf die US Wirtschaftsdaten, da uns am Nachmittag die Markit PMI Produktion Ergebnisse erwarten.
Was ist im EUR/USD zu beachten?
Das Paar fiel zum neuen Jahrestief in die Nähe der 1,1050, was der gestiegenen Nachfrage nach dem Greenback zuzuschreiben war. In der Zwischenzeit wird die Stimmung von den Schlagzeilen rund um den Coronavirus Ausbruch in China beeinflusst. Trotz der jüngst positiven Daten aus Deutschland und der Eurozone wird die EZB ihre geldpolitischen Lockerungen über eine längere Zeit fortsetzen.
EUR/USD technische Ebenen
Aktuell beträgt der Tagesverlust des Paares -0,10 % bei 1,1040 und die nächsten Unterstützungen liegen bei 1,1036 (2020 Tief 23. Januar), 1,0989 (Tief 14. November 2019) und 1,0981 (Monatstief 29. November 2019). Auf der anderen Seite befinden sich Widerstände bei 1,1068 (100-Tage-SMA), 1,1131 (200-Tage-SMA) und 1,1172 (Wochenhoch 16. Januar).
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