- EUR/USD verbucht bei 1,1245/50 Gewinne
- EZB Forum in Sintra in dieser Woche im Fokus
- US New York Empire State Herstellungsindex am Mehrjahrestief
Das Kaufinteresse gegenüber der Gemeinschaftswährung hat zugenommen und so konnte der EUR/USD zum Tageshoch in die Mitte der 1,1200 steigen.
EUR/USD profitiert von Daten
Das Paar baut seine Erholung vom jüngsten Tief aus dem Bereich der 1,1200 aus, welches heute gebildet wurde.
Der Verkaufsdruck gegenüber dem Dollar hat sich verschlimmert, nach dem der New York Empires State Herstellungsindex im Juni auf -8,6 gefallen war, was dem niedrigsten Stand seit Oktober 2016 entspricht.
Die Erwartungen des Marktes an Zinssenkungen der Fed haben sich nun verstärkt, wodurch der Dollarindex sein Tagestief bei 97,30 erreichte.
Aus dem US Wirtschaftskalender erwarten uns heute noch der NAHB Index und die TIC Flows.
Der Fokus der Investoren liegt in dieser Woche auf der FOMC Sitzung am Mittwoch und dem EZB Forum in Sintra (Portugal).
Was ist im Euro zu beachten?
Der breit angelegte Risikoappetit und die USD Dynamik sollten die Entwicklung der europäischen Währung steuern. Die Entwicklungen rund um die Handelsspannungen zwischen den USA, China, der EU und Mexiko spielen dabei eine wichtige Rolle. Aus politischer Sicht muss Italien im Auge behalten werden, da sich das Land versucht gegen die EU Finanzvorschriften zu wehren, was zu Volatilität führen kann. Die Gewinne des Euro werden jedoch wahrscheinlich begrenzt bleiben, da die EZB eine dovish Haltung vertritt und die Verlangsamung der Region anhält.
EUR/USD technische Ebenen
Aktuell beträgt der Tagesgewinn 0,27 % bei 1,1237 und die nächsten Widerstände liegen bei 1,1347 (Hoch 7. Juni), 1,1358 (200-Tage-SMA) und 1,1448 (Monatshoch 20. März). Auf der anderen Seite befinden sich Unterstützungen bei 1,1202 (Tief 14. Juni), 1,1200 (Tief 6. Juni) und 1,1115 (Tief 30. Mai).
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