- EUR/USD bleibt unter Druck, nachdem es zum ersten Mal seit zwei Wochen den 200-SMA durchbrochen hat.
- Abwärts gerichtete MACD-Signale und eine absteigende Trendlinie auf Wochenbasis geben den Verkäufern weiterhin Anlass zur Hoffnung.
- Eine zwei Monate alte Unterstützungslinie fordert die Verkäufer heraus, das 61,8% Fibonacci-Retracement bietet unmittelbare Unterstützung.
EUR/USD kann die Schwäche des Greenback nicht bejubeln und bleibt in der ersten asiatischen Sitzung am Freitag um 1,1310 gedrückt.
Der Kurs bleibt zum ersten Mal seit zwei Wochen unter dem 200-SMA, während der MACD rückläufige Signale aussendet, die auf weitere Kursverluste hindeuten.
Das 61,8%-Fibonacci-Retracement (Fibo.) des Aufwärtstrends von November bis Januar und eine seit zwei Monaten bestehende steigende Unterstützungslinie bei 1,1300 bzw. 1,1280 stellen jedoch die größten Herausforderungen für die EUR/USD-Verkäufer dar.
Sollte der Kurs die 1,1280 durchbrechen, wird er anfällig für einen erneuten Test des Jahrestiefs 2021 bei 1,1186. Während des Rückgangs könnten 1,1230 und 1,1200 als Puffer dienen.
Alternativ muss die 200-SMA-Marke um 1,1330 klar nach oben durchbrochen werden, um kurzfristige EUR/USD-Käufer zu überzeugen, die sich bei Redaktionsschluss in der Nähe von 1,1360 befinden.
Dennoch könnten der Dezember-Höchststand von 1,1386 und der Bereich um 1,1435-40 die weitere Aufwärtsentwicklung des Paares testen, bevor es auf das Monatshoch um 1,1485 zusteuert.
EUR/USD: Vier-Stunden-Chart

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