- Der EUR/USD zog sich in den letzten Stunden von seinen Mehr-Tages-Hochs zurück und konsolidierte seine Gewinne.
- Die US-Daten zeigten einen starken US-Konsumenten, als die US-Einzelhandelsumsätze und das Uni-Michigan-Verbrauchervertrauen die Erwartungen übertrafen.
Der EUR/USD ging in den letzten Stunden in eine moderate Korrektur über, nachdem die US-Konjunkturdaten besser als erwartet ausgefallen waren und damit dem US-Dollar neues Leben einhauchten. Zuletzt wurde die Gemeinschaftswährung auf 1,1075 Dollar gehandelt und steht damit vor dem höchsten Schlusskurs seit 28. August.
Die gestern losgetretene Rallye traf am Freitag bei gut 1,1100 Dollar auf einen Widerstand. In der Folge ging es etwas nach unten für den Euro, aber charttechnisch bleibt die Ausgangslage weiter günstig.
Steigende US-Einzelhandelsumsätze hoben die US-Renditen an. Das begünstigte den US-Dollar. Die US-Einzelhändler machten im August 0,4 Prozent mehr Umsatz als im Vormonat. Volkswirte hatten mit einem Plus von 0,2 Prozent gerechnet. Das von der Uni-Michigan erhobene Verbrauchervertrauen stieg von 89,9 auf 92,0. Die Zehnjahresrendite stieg von 1,8 auf 1,87 Prozent und erreichte damit den höchsten Stand seit 2. August.
Technischer Ausblick
Zum ersten Mal seit April konsolidiert der EUR/USD seine Wochengewinne zum zweiten Mal in Folge. Langfristig bleiben die Risiken nach unten gerichtet, aber kurzfristig könnte der US-Dollar vor einer Abwärtskorrektur stehen.
"Das Paar hat sich im September zweimal von 1,0926 erholt, aber ein Doppelboden ist nach wie vor unklar", sagte Valeria Bednarik, Chefanalystin bei FXStreet. Ihr zufolge war der Anstieg über die Nackenlinie nicht nachhaltig, was die Relevanz der Zahl minderte. "Wie in der vergangenen Woche ist die 1,1000er Marke die unmittelbare Unterstützung, und darunter ist die nächste relevante das Zweijahrestief bei 1,0926, gefolgt von 1,0820/40."
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