EUR/USD konsolidiert Türkei Angst induzierten Rückgang auf 1,1430, US CPI im Fokus

  • Der Euro wurde mit den wachsenden Befürchtungen, dass die Währungskrise in der Türkei auf Europa übergreift, verkauft
  • Die Euro Bullen könnten durch eine schlechte US Inflation gerettet werden
  • Türkei´s Präsident Erdogan wird eine Rede halten

Der EUR/USD konsolidiert seinen -100 Pips Rückgang zum 13-Monatstief von 1,4132, während die Bären auf die Erdogan Rede und das US CPI warten, bevor es zu einem weiteren Versuch kommt das Paar nach unten zu schicken.

Der große Kursverlust ist hauptsächlich auf einen Bericht der Financial Times (FT) zurückzuführen. Es wurde berichtet, dass sich die EZB Sorgen darüber mach, dass einige europäische Banken mit der Währungskrise in der Türkei in Schieflage geraten könnten. Zu diesen großen Banken gehören die spanische BBVA, die italienische Unicredit und die französische BNP Paribas.

Das Paar ist weiterhin einem zunehmenden Abwärtsrisiko ausgesetzt und die 1,1400 könnte durchbrochen werden, wenn das US CPI besser als erwartet ausfällt.

Der türkische Präsident Erdogan wird um 13:01 Uhr Rede halten und diese könnte zusammen mit den US Daten für Volatilität sorgen.

EUR/USD technische Aussichten

Der FXStreet Analyst Yohay Elam erklärt: „Der EUR/USD notiert unter dem 50- und 200-SMA. Das neue Tief wurde bei 1,1432 gebildet, wo sich eine unmittelbare Unterstützungslinie befindet. Darunter können die Verluste zur 1,1370 und 1,1321 ausgebaut werden. Das vorherige 2018 Tief von 1,1508 bietet nun einen Widerstand und darüber folgen die 1,1575 und die 1,1620.“

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