EUR/USD fällt mit zunehmender USD-Nachfrage zur 1,1700

  • Steigende USD-Nachfrage und fallende deutsche Renditen belasten den EUR/USD
  • Draghi liefert keine Kommentare zur Geldpolitik, Fokus verlagert sich auf US PPI

Der EUR/USD scheiterte erneut auf einem höheren Niveau und so kam es zu einer Kursumkehr um 30 Pips, um die 1,1700 zu testen, da der US-Dollar vor der Veröffentlichung der US PPI neue Gebote erhält.

Die Risikoaversion an den europäischen Aktienmärkten geht mit der Eskalation der US-China Handelsspannungen einher und so flüchten sich die Investoren in den US-Dollar, der auch als Weltreservewährung bekannt ist.

Die deutschen 10-Jahres Renditen fallen um -6 % unter 0,30 %, was sich negativ auf die Gemeinschaftswährung auswirkt.

Eine Enttäuschung mussten die Euro Bullen erleiden, da es vom EZB Präsidenten Mario Draghi auf der 9. EZB Statistik Konferenz keinerlei Kommentare zur Geldpolitik gab.

Aus dem Wirtschaftskalender erwarten uns heute noch das US PPI, bevor am Donnerstag das EZB Sitzungsprotokoll und das US CPI veröffentlicht werden.

EUR/USD technische Ebenen

Der Windsor Brokers Analyst Slobodan Drvenica sagt: „Der fallende 55-SMA, der aktuell bei 1,1758 liegt, begrenzt den 3. Tag in Folge das Geschehen und ein nachhaltiger Ausbruch darüber ist nötig, um einen bullish Signal zu liefern. Die Daily Cloud Basis liegt bei 1,1713, während ein Bruch unter das Dienstagtief von 1,1690 ein bearish Signal wäre. Die durchwachsenen MA´s unterstützen eine Seitwärtsbewegung, aber die Stochastik fällt langsam. Widerstände: 1.1746; 1.1758; 1.1790; 1.1840. Unterstützungen: 1.1713; 1.1690; 1.1658; 1.1658.”

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