- EUR/USD erreicht neues 2-Wochenhoch über 1,11
- Dollar Index fällt und fordert 98,00 Unterstützung heraus
- Eurozonen Handelsbilanz und US Einzelhandelsumsätze im Fokus
Die gute Stimmung gegenüber der Gemeinschaftswährung hält am letzten Handelstag der Woche einen und so steigt der EUR/USD zum neuen Mehrtageshoch über 1,11.
EUR/USD schaut auf Daten, Risikotrends
Nach dem Test des 2019 Tief in der Nähe der 1,0920, beendete das Paar am Donnerstag einen bullish Außenstab und die psychologische Marke von 1,1100 konnte überwunden werden, während die Marktteilnehmer weiterhin die jüngsten Ankündigungen der EZB verarbeiten.
Nach einer volatilen Sitzung am Donnerstag, überraschte der Euro die Märkte mit einer schnellen Kursumkehr nach oben. Die geldpolitische Senkung der EZB Zinsen waren überwiegend eingepreist und das Anleihekaufprogramm in Höhe von 20 Milliarden € pro Monat enttäuschte einige Marktteilnehmer.
Hinzu kommt der Verkaufsdruck gegenüber dem Greenback, wodurch der US-Dollar-Index (DXY) zum Tagestief von 98,00 fiel.
Der Deutsche Großhandelspreisindex fiel im August auf Monatsbasis um -0,8 % und auf Jahresbasis beträgt der Rückgang -1,1 %. Als nächstes erwarten uns aus dem Wirtschaftskalender die Eurozonen Handelsbilanz und die Lohnstückkosten.
EUR/USD technische Ebenen
Aktuell beträgt der Tagesgewinn des Paares 0,36 % bei 1,1103 und die nächsten Widerstände liegen bei 1,1142 (55-Tage-SMA), 1,1163 (Hoch 26 August) und 1,1183 (100-Tage-SMA). Auf der anderen Seite befinden sich Unterstützungen bei 1,1030 (10-Tage-SMA), 1,0925 (2019 Tief 3. September) und 1,0839 (Monatstief 11. Mai 2017).
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