- Der Yen wird stärker, während die Wall Street korrigiert und die US-Renditen auf neue Wochentiefs fallen.
- Der Euro erholt sich nicht, bleibt wegen schwacher Daten aus dem Euroraum unter Druck.
Das Währungspaar EUR/JPY verliert weiter an Wert und nähert sich der Marke von 124,00. Kürzlich sank das Paar weiter und erreichte mit 124,20 den niedrigsten Stand seit dem 29. März. Trotz extrem überverkaufter Marktbedingungen zeigt die Tendenz weiter nach unten.
Seit Tagesbeginn ist das Paar kontinuierlich gefallen. In den letzten 48 Stunden stieg es gestern während der amerikanischen Sitzung nur für einen Moment an, bevor es den Abwärtstrend wieder aufnahm. Die Kombination aus einem stärkeren Yen bei globaler Risikoaversion und einem schwächeren Euro, der von den jüngsten Konjunkturdaten der Eurozone beeinflusst wird, belastet das Paar stark. EZB-Vizepräsident Luis de Guindos sagte heute, dass man für die europäische Wirtschaft nicht "super optimistisch" sein könne.
Heute früh ließ die Bank of Japan ihre Geldpolitik unverändert und senkte die Inflations- und Wachstumsprognosen. Sie hat ihre Prognosen überarbeitet und erwähnt, dass sie nun davon ausgeht, dass sie die extrem niedrigen Zinssätze bis mindestens Frühjahr 2020 beibehalten wird. Die Sitzung hatte keine relevanten Auswirkungen auf den Yen.
Technische Kursniveaus
Die nächsten Unterstützungen für den EUR/JPY liegen bei 124,00 und 123,60/65. Auf der Oberseite befinden sich Widerstände bei 125,60 (horizontaler Widerstand und 20-Tage-Linie) sowie 124,60 und 124,95.
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