- Der Euro bleibt auf breiter Front schwach, der Impuls durch den SPIEGEL-Bericht hat schnell nachgelassen.
- Der EUR/JPY steuert auf den niedrigsten Wochenschlusskurs seit April 2017 zu.
Der EUR/JPY erholte sich von den wöchentlichen Tiefs und stieg auf 118,14, aber der Euro konnte sich nicht über 118,00 halten und zeigte keine Kraft für eine anhaltende Erholungsbewegung
Deutschland will wieder Schulden machen
Nach Beginn der amerikanischen Sitzung erreichte das Paar mit 117,56 den tiefsten Stand seit Montag. Dann stieg es rasch um mehr als 50 Pips an, nachdem ein Bericht des SPIEGELs besagt, dass die Bundesregierung im Falle einer Rezession wieder Schulden machen will.
Die Nachrichten stärkten den Euro, der die Verluste auf breiter Front aufholte. Die Gemeinschaftswährung zählt heute und auch auf wöchentlicher Sicht zu den schwächsten Währungen. Schwache Konjunkturdaten aus der EU sowie eine mögliche weitere Lockerung der Geldpolitik durch die EZB hatten den Euro stark belastet.
Der jüngste Anstieg hob den EUR/JPY aus der Nähe der kritischen Unterstützung bei 117,50 auf 118,13. Zuletzt rutschte er aber wieder unter 118,00. Während der Euro weiterhin in der Lage ist, den Bereich 117,50 zu verteidigen, hatte er Schwierigkeiten, eine Aufwärtskorrektur loszutreten und jeder Lauf gen Norden, wurde später verkauft.
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