Die Ungarische Nationalbank (MNB) erhöhte den Leitzins um 100 Basispunkte auf 11,75 %. Die neu angekündigten Maßnahmen zum Abbau der Überschussliquidität werden dazu beitragen, die monetäre Transmission zu verbessern. Nach Ansicht der Ökonomen der ING könnte der Forint daher seinen Aufwertungstrend beibehalten.
Weitere Gewinne am vorderen Ende und Abflachung in den kommenden Tagen
"Wir bekräftigen unsere Einschätzung, dass die MNB in den nächsten Sitzungen wahrscheinlich ihre Schrittgrößen verringern wird, da die gerade angekündigten neuen Maßnahmen die geldpolitische Transmission langsam aber sicher verbessern werden. Wir gehen davon aus, dass die allmähliche Verlangsamung des Straffungszyklus in einer Endrate von 14% endet, wobei die letzte Anhebung wahrscheinlich im Dezember 2022 erfolgen wird. Gleichzeitig sehen wir, wie bei der Inflation, auch bei den Zinssätzen Aufwärtsrisiken. Dies könnte nicht nur eine höhere Schlussrate bedeuten, sondern auch einen längeren Zinserhöhungszyklus bis 2023.
"Wir rechnen mit weiteren Kursgewinnen am vorderen Ende und einer Abflachung in den kommenden Tagen, bevor sich der Staub legt. Der NMB-Zinserhöhungszyklus steht jedoch kurz vor seinem Höhepunkt, während der Markt die Erwartungen für eine hawkishe Haltung erhöht. Der eingepreiste Endsatz ist auf 14,50 % gestiegen. Sofern kein zusätzlicher Druck auf den Forint oder die Inflation entsteht, dürfte sich die Kurve später normalisieren, d.h. steiler werden."
"Der Forint hat positive Unterstützung erhalten, aber die langfristige Wirkung der heute angekündigten Maßnahmen ist fraglich, und man muss die Einzelheiten abwarten. Dennoch dürfte der Forint in den kommenden Tagen auf jeden Fall von dieser Entscheidung profitieren. In der zweiten Septemberhälfte erwarten wir jedoch, dass sich die Aufmerksamkeit wieder auf die Verhandlungen über den EU-Fonds richten wird."
Es wird alles unternommen, um genaue und vollständige Informationen bereitzustellen. Doch mit den Tausenden zur Verfügung gestellten Dokumenten, die oft innerhalb kurzer Zeit hochgeladen werden, können wir nicht garantieren, dass keine Fehler auftreten. Jede Wiederveröffentlichung oder Weiterverbreitung von FXStreet Inhalten ist ohne die vorherige schriftliche Zustimmung von FXStreet verboten. Der Handel mit Devisen auf Margin (Verrechnungskonto) trägt ein hohes Risiko und ist möglicherweise nicht für alle Investoren geeignet. Der hohe Hebel kann gegen Sie, sowie für Sie arbeiten. Vor der Entscheidung am Devisenmarkt zu handeln, sollten Sie sorgfältig Ihre Anlageziele, Erfahrung und Risikobereitschaft prüfen. Es besteht die Möglichkeit, dass Sie einen Verlust einiger oder aller Ihrer Investitionen erleiden und deshalb sollten Sie kein Geld investieren, dass Sie sich nicht leisten können zu verlieren. Sie sollten sich aller Risiken bewusst sein, die mit dem Devisenhandel verbunden sind und konsultieren Sie einen unabhängigen Finanzberater, wenn Sie irgendwelche Zweifel haben. Alle Meinungen, Nachrichten, Forschungen, Analysen, Kurse oder andere Informationen, welche diese Informationen enthalten, die von FXStreet, seinen Angestellten, Mitarbeitern oder Partnern bereit gestellt werden, sind als allgemeine Marktkommentare zu verstehen und bieten keine Anlageberatung. FXStreet übernimmt keine Haftung für irgendwelche Verluste oder Schäden, einschließlich, ohne Beschränkung auf entgangene Gewinne, die direkt oder indirekt mit der Verwendung oder im Vertrauen auf diese Informationen entstehen.
NEUESTE NACHRICHTEN
Autor wählen
Alarm bei Ripple: Diese Zahl macht XRP-Anlegern jetzt Angst
Ripple (XRP) steht massiv unter Druck. Während sich der Kryptomarkt insgesamt in einen klaren Risk-off-Modus verabschiedet, trifft es den Remittance-Token besonders hart. Am Freitag notiert XRP bei rund 1,37 US-Dollar – ein Tagesverlust von fast 5 %.
Milliardär setzt alles auf Silberpreis-Crash – mit gigantischem Gewinn
Ein Mann. Eine Wette. Fast 300 Millionen Dollar Gewinn – gegen Silber. Während viele Anleger bei Edelmetallen reflexartig auf steigende Preise setzen, geht ein chinesischer Milliardär den exakt entgegengesetzten Weg. Und liegt damit bislang spektakulär richtig.
Gold wackelt: Diese Bitcoin-Kennzahl sendet ein Warnsignal
Gold glänzt – aber Bitcoin könnte der heimliche Gewinner sein. Genau das sagt jetzt ausgerechnet JPMorgan. Und das nach Monaten, in denen Bitcoin deutlich schlechter lief als das Edelmetall. Für viele Anleger klingt das erst einmal widersprüchlich. Doch genau hier beginnt die Geschichte.
Krypto-Markt verliert 2,65 Milliarden USD, während Bitcoin auf 60.000 USD sinkt, begleitet von bärischer Stimmung
Die Bewertung des Kryptowährungsmarktes ist um 2,8 Billionen Dollar gesunken, da der Branchenführer Bitcoin (BTC) am Freitag zunächst auf 60.000 USD fiel, bevor er auf 65.000 USD schwankte.
Drei Szenarien für den japanischen Yen vor der vorgezogenen Wahl
Die neuesten Umfragen deuten auf einen dominierenden Sieg des regierenden Blocks bei der bevorstehenden vorgezogenen Wahl in Japan hin. Je größer das Mandat von Sanae Takaichi ist, desto mehr befürchten die Investoren eine schnellere Umsetzung von Steuerkürzungen und Ausgabenplänen.