EUR/GBP ist von der Marke von 0,8500 wieder nach oben geklettert. Die Ökonomen von ING gehen jedoch nicht davon aus, dass das Paar seine Rallye fortsetzen wird.

Stärkung der Binnenkonjunktur

Im Vereinigten Königreich haben sich die Wachstumserwartungen weiter erhöht, da die EMIs im Februar wieder leicht angestiegen sind. Wenn die EZB die Märkte davon überzeugen musste, dass die Zinssenkungserwartungen zu optimistisch waren, hat die Bank of England das "Privileg", die Daten sprechen zu lassen.

Die Erholung des EUR/GBP von dem übermäßig billigen Tiefstand von 0,8500 hat uns nicht überrascht. Wir bezweifeln jedoch, dass sich das Paar kurzfristig weiter erholen kann, da die Märkte eher geneigt sein könnten, die Erwartungen für die Lockerung der EZB im Jahr 2024 auf 100 Basispunkte (jetzt 90 Basispunkte) zu erhöhen, als drei vollständige Zinssenkungen in Großbritannien (jetzt 62 Basispunkte) einzupreisen. Dennoch bleibt unsere mittelfristige Einschätzung für das Paar aufgrund der politischen Divergenz bullish.

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