Im Laufe des Februars schwächte sich der Schweizer Franken gegenüber dem Euro von 1,0800 auf 1,0983 ab, da der Optimismus bezüglich der globalen Erholung zu einer Abwertung geführt hat. Die Ökonomen der MUFG Bank erwarten, dass die CHF-Stärke allmählich nachlässt und prognostizieren das der EUR/CHF bis zum Jahresende auf 1,14 steigt.
Wichtige Zitate
"Die traditionellen Safe-Haven- und Niedrigzinswährungen der G10-Staaten haben in diesem Jahr bisher am schlechtesten abgeschnitten. Der Schweizer Franken wurde durch den zunehmenden Optimismus über die Aussichten auf eine stärkere globale Erholung und steigende Erwartungen für eine höhere Inflation geschwächt."
"Die globale Aktivität hat den erneuten Restriktionen während des Winters besser standgehalten als befürchtet. Die Einführung von Impfstoffen stärkt das Vertrauen, dass die Restriktionen in den kommenden Monaten zurückgenommen werden. Die langsame Einführung von Impfstoffen in Europa ist jedoch ein Grund zur Sorge."
"Eine weitere negative Entwicklung für den Schweizer Franken war in diesem Monat die Verringerung des politischen Risikos in Italien. Dies hat dazu beigetragen, ein Abwärtsrisiko für die Wirtschaft der Eurozone und den Euro zu verringern. Es wird erwartet, dass sich Premierminister Draghi auf die effektive Nutzung der Europäischen Erholungsfonds konzentrieren wird. Seine Ernennung dürfte den Optimismus hinsichtlich des Potenzials für weitere positive Reformen in der Eurozone fördern."
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