EUR/CHF: Schweizer Franken wird mit globaler Erholung unterdurchschnittlich abschneiden - CIBC


Der CHF konnte den Titel des am schlechtesten abschneidenden G10-Majors gegenüber dem USD im ersten Quartal nur knapp verhindern. Während der Rückgang des CHF gegenüber dem EUR im Quartal mit 2,2% bescheiden ausfiel, verdeutlicht die Tatsache, dass sich der EUR/CHF zunehmend oberhalb der Schwelle von 1,10 wohl zu fühlen scheint, die relative Trägheit der Zentralbanken, wie CIBC Capital Markets berichtet.

SNB greift nur noch begrenzt in den EUR/CHF ein

"Da die OECD den CHF gegenüber seinem Haupthandelspartner, der EU, als über 30% überbewertet ansieht, ist es nicht überraschend, dass die Bank weiterhin auf die CHF-Bewertungen achtet."

"Die Abwertung der Währung hat die Zentralbank dazu veranlasst, ihre Rhetorik zur Währung zu mäßigen. Die SNB verpflichtet sich nun, nur noch 'bei Bedarf' zu handeln. SNB-Präsident Jordan versicherte dem Markt jedoch schnell, dass die Bank ihre Haltung nicht wesentlich geändert habe und bekräftigte, dass es keine Änderung im Engagement der Bank für die Währung gebe. Daher erwarten wird, dass jegliche CHF-Gewinne von der Zentralbank eingedämmt werden." 

"Das Fortbestehen des Narrativs der globalen Erholung, beruht weitgehend auf Zuwächsen in den USA und Chin. Dies bietet Spielraum für diejenigen, die auf die Reflationstrends setzen."

"Für den CHF ist der Hintergrund der anhaltenden politischen Trägheit - die Zinsen liegen seit 2015 bei -0,75 % - ein Hinweis auf eine relative Underperformance gegenüber den Währungen, die direktere Gewinne aus dem steigenden globalen Wachstum verzeichnen werden."  

Teilen: Feed-News

Es wird alles unternommen, um genaue und vollständige Informationen bereitzustellen. Doch mit den Tausenden zur Verfügung gestellten Dokumenten, die oft innerhalb kurzer Zeit hochgeladen werden, können wir nicht garantieren, dass keine Fehler auftreten. Jede Wiederveröffentlichung oder Weiterverbreitung von FXStreet Inhalten ist ohne die vorherige schriftliche Zustimmung von FXStreet verboten. Der Handel mit Devisen auf Margin (Verrechnungskonto) trägt ein hohes Risiko und ist möglicherweise nicht für alle Investoren geeignet. Der hohe Hebel kann gegen Sie, sowie für Sie arbeiten. Vor der Entscheidung am Devisenmarkt zu handeln, sollten Sie sorgfältig Ihre Anlageziele, Erfahrung und Risikobereitschaft prüfen. Es besteht die Möglichkeit, dass Sie einen Verlust einiger oder aller Ihrer Investitionen erleiden und deshalb sollten Sie kein Geld investieren, dass Sie sich nicht leisten können zu verlieren. Sie sollten sich aller Risiken bewusst sein, die mit dem Devisenhandel verbunden sind und konsultieren Sie einen unabhängigen Finanzberater, wenn Sie irgendwelche Zweifel haben. Alle Meinungen, Nachrichten, Forschungen, Analysen, Kurse oder andere Informationen, welche diese Informationen enthalten, die von FXStreet, seinen Angestellten, Mitarbeitern oder Partnern bereit gestellt werden, sind als allgemeine Marktkommentare zu verstehen und bieten keine Anlageberatung. FXStreet übernimmt keine Haftung für irgendwelche Verluste oder Schäden, einschließlich, ohne Beschränkung auf entgangene Gewinne, die direkt oder indirekt mit der Verwendung oder im Vertrauen auf diese Informationen entstehen.

NEUESTE NACHRICHTEN


NEUESTE NACHRICHTEN

Autor wählen

Alarm bei Ripple: Diese Zahl macht XRP-Anlegern jetzt Angst

Alarm bei Ripple: Diese Zahl macht XRP-Anlegern jetzt Angst

Ripple (XRP) steht massiv unter Druck. Während sich der Kryptomarkt insgesamt in einen klaren Risk-off-Modus verabschiedet, trifft es den Remittance-Token besonders hart. Am Freitag notiert XRP bei rund 1,37 US-Dollar – ein Tagesverlust von fast 5 %.

Milliardär setzt alles auf Silberpreis-Crash – mit gigantischem Gewinn

Milliardär setzt alles auf Silberpreis-Crash – mit gigantischem Gewinn

Ein Mann. Eine Wette. Fast 300 Millionen Dollar Gewinn – gegen Silber. Während viele Anleger bei Edelmetallen reflexartig auf steigende Preise setzen, geht ein chinesischer Milliardär den exakt entgegengesetzten Weg. Und liegt damit bislang spektakulär richtig.

Gold wackelt: Diese Bitcoin-Kennzahl sendet ein Warnsignal

Gold wackelt: Diese Bitcoin-Kennzahl sendet ein Warnsignal

Gold glänzt – aber Bitcoin könnte der heimliche Gewinner sein. Genau das sagt jetzt ausgerechnet JPMorgan. Und das nach Monaten, in denen Bitcoin deutlich schlechter lief als das Edelmetall. Für viele Anleger klingt das erst einmal widersprüchlich. Doch genau hier beginnt die Geschichte.

Krypto-Markt verliert 2,65 Milliarden USD, während Bitcoin auf 60.000 USD sinkt, begleitet von bärischer Stimmung

Krypto-Markt verliert 2,65 Milliarden USD, während Bitcoin auf 60.000 USD sinkt, begleitet von bärischer Stimmung

Die Bewertung des Kryptowährungsmarktes ist um 2,8 Billionen Dollar gesunken, da der Branchenführer Bitcoin (BTC) am Freitag zunächst auf 60.000 USD fiel, bevor er auf 65.000 USD schwankte.

Drei Szenarien für den japanischen Yen vor der vorgezogenen Wahl

Drei Szenarien für den japanischen Yen vor der vorgezogenen Wahl

Die neuesten Umfragen deuten auf einen dominierenden Sieg des regierenden Blocks bei der bevorstehenden vorgezogenen Wahl in Japan hin. Je größer das Mandat von Sanae Takaichi ist, desto mehr befürchten die Investoren eine schnellere Umsetzung von Steuerkürzungen und Ausgabenplänen.

MAJORS

Wirtschaftsindikatoren

ANALYSEN