EUR/CHF dürfte nächstes Jahr nur moderat höher liegen - Rabobank


Der anfängliche Optimismus, der auf die positiven Impfstoffnachrichten zu Beginn der vergangenen Woche folgte, brachte ein kollektives Aufatmen der Weltbevölkerung mit sich. Die Verbesserung des Risikoappetits führte zu einer starken Aufwärtskorrektur des EUR/CHF. Darüber hinaus verfolgt die Schweizerische Nationalbank (SNB) weiterhin eine Politik der Devisenmarktintervention. Alles in allem erwartet Jane Foley, Senior FX-Strategin bei der Rabobank, dass das Währungspaar EUR/CHF in den kommenden Monaten eine leichte Aufwertung erfahren wird.

Wichtige Zitate

"Geht man davon aus, dass die Risikobereitschaft auf einer besseren Grundlage bleibt, könnte die SNB bei ihren Bemühungen, den Wertzuwachs des CHF auszugleichen, den Fuß etwas vom Pedal nehmen. Dennoch ist der Kampf gegen die Währungsstärke noch lange nicht gewonnen. 

"Die schlechte Nachricht für die SNB ist, dass im gegenwärtigen Umfeld die Zahl der anderen G-10-Zentralbanken, die gegen Disinflation oder Deflation kämpfen, zugenommen hat. Dies könnte bedeuten, dass die Bemühungen der SNB, ihre Währung zu schwächen, weniger effektiv sein könnten. Auf Sicht von 3 Monaten sehen wir EUR/CHF im Bereich von 1,08 und im kommenden Sommer nur moderat auf 1,09 steigen".

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