Elf Banken beteiligen sich an LSEG-Abwicklungssparte – SwapClear-Anteile neu geregelt


Die London Stock Exchange Group (LSEG) hat am Donnerstag mitgeteilt, dass sich elf Banken an ihrem Post-Trade-Solutions-Geschäft beteiligen. Die Institute erwerben für 170 Millionen Pfund in bar eine Beteiligung von 20 Prozent. Der Geschäftsbereich wird damit mit rund 850 Millionen Pfund bewertet. Für das Jahr 2024 meldete die Sparte einen bereinigten Betriebsgewinn (EBITDA) von 16 Millionen Pfund bei Erlösen von 96 Millionen Pfund.

Zugleich hat LSEG eine Neuordnung der Einnahmen aus dem SwapClear-Geschäft vereinbart. Bislang erhielten die Gründungsmitglieder von SwapClear, darunter die beteiligten Banken, etwa 30 Prozent des dortigen Einnahmenüberschusses bis 2035. Künftig soll der Anteil für die Banken 2025 auf 15 Prozent und ab 2026 auf 10 Prozent sinken.

Für diese Anpassung der Vereinbarung zahlt LSEG insgesamt 1,15 Milliarden Pfund, verteilt auf zwei Tranchen in den Jahren 2025 und 2026. Darüber hinaus sind bis zu 200 Millionen Pfund an zusätzliche Zahlungen vorgesehen, falls bestimmte Wachstumsziele erreicht werden.

Nach Angaben des Unternehmens wird die Transaktion die EBITDA-Marge sowohl im Marktsegment als auch auf Konzernebene verbessern und voraussichtlich den bereinigten Gewinn je Aktie (AEPS) im Jahr 2025 um rund zwei bis drei Prozent erhöhen. Für 2024 belief sich der im Zusammenhang mit der bisherigen SwapClear-Vereinbarung gezahlte Betrag, der in den Herstellungskosten enthalten ist, auf rund 0,2 Milliarden Euro.

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