Ein Risiko weniger für die Märkte - Erhöhung des US-Schuldenlimits durch das Repräsentantenhaus verabschiedet


Die Märkte sind um eine Sorge ärmer, denn das von den Demokraten kontrollierte US-Repräsentantenhaus hat einen vom Senat verabschiedeten Gesetzentwurf endgültig gebilligt. Dabei handelt es sich um eine befristete Maßnahme, mit der die Obergrenze für die Kreditaufnahme der Regierung auf 28,9 Billionen Dollar angehoben wird, wodurch das Risiko eines Zahlungsausfalls zumindest bis Anfang Dezember aufgeschoben wird.

In der Zwischenzeit haben die Demokraten, die das Repräsentantenhaus knapp kontrollieren, die Parteidisziplin gewahrt und die hart umkämpfte Erhöhung der Schuldengrenze um 480 Milliarden Dollar mit 219 zu 206 Stimmen verabschiedet, berichtet Reuters.

Die Abstimmung verlief entlang der Parteigrenzen, wobei jedes Ja von den Demokraten und jedes Nein von den Republikanern kam.

Es wird erwartet, dass Präsident Joe Biden die Maßnahme noch in dieser Woche unterzeichnen wird, noch vor dem 18. Oktober, wenn das Finanzministerium schätzt, dass es ohne Maßnahmen des Kongresses nicht mehr in der Lage sein wird, die Schulden der Nation zu begleichen.

Auswirkungen auf den Markt

Dieses Ergebnis wurde allgemein erwartet, und man geht davon aus, dass der Gesetzentwurf im Weißen Haus mit Vorrang behandelt wird. Auch wenn sich das Ergebnis nicht direkt auf die Märkte ausgewirkt hat, so ist es doch eine Erleichterung und dürfte dazu beitragen, einige der Stürme zu dämpfen, die von anderer Seite aufziehen.

Die Ansteckung von Evergrande hat sich in den letzten Tagen beschleunigt, während sich die Inflationssorgen zu Sorgen über die Aussichten auf eine Stagflation ausgeweitet haben - ein Problem für die Zentralbanken, die versuchen, ihre COVID-19 QE-Programme angesichts der Engpässe bei der Versorgung und der weltweit steigenden Energiepreise zu reduzieren. 

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