• Die Dow Jones-Futures verzeichnen moderate Gewinne vor dem bevorstehenden Ergebnisbericht von Nvidia.
  • Analysten erwarten, dass Nvidia ein EPS von 1,25 USD bei einem Umsatz von 54,9 Milliarden USD ausweist, was einem jährlichen Anstieg von 56 % entspricht.
  • Die Nonfarm Payrolls für September am Donnerstag werden erwartet, um frische Hinweise auf die Fed-Aussichten zu geben.

Die Dow Jones-Futures steigen am Mittwoch während der europäischen Handelsstunden um 0,04 % und notieren nahe 46.200 Punkten, vor der Eröffnung des US-Marktes. Die S&P 500-Futures und die Nasdaq 100-Futures sind ebenfalls leicht höher und steigen um 0,09 % bzw. 0,06 % auf etwa 6.650 und 24.600 Punkte zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts.

Die US-Index-Futures gewinnen wenig vor dem bevorstehenden Ergebnisbericht von Nvidia, der die Stärke und Nachhaltigkeit der KI-Rallye beeinflussen könnte, da die Märkte zunehmend besorgt über das Risiko von Blasen sind. Analysten erwarten ein Ergebnis je Aktie von 1,25 USD bei einem Umsatz von 54,9 Milliarden USD, was einem Anstieg von 56 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Sie prognostizieren auch eine Umsatzprognose von 61,44 Milliarden USD für das nächste Quartal, so ein Bericht von CNBC.

Darüber hinaus werden die Ergebnisse der großen Einzelhändler TJX Companies, Lowe’s und Target ebenfalls genau beobachtet, um Hinweise auf die Trends bei den Konsumausgaben zu erhalten. Quartalsaktualisierungen von dem Industriegiganten Deere & Company und dem Cybersicherheitsunternehmen Palo Alto Networks werden ebenfalls große Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

Die Wall Street schloss am Dienstag im regulären Handel niedriger, wobei der Dow Jones und der S&P 500 um 1,07 % bzw. 0,83 % fielen und damit die vierte aufeinanderfolgende Verlustsession verzeichneten. Der technologieorientierte Nasdaq 100 fiel um 1,21 % aufgrund von Bedenken über überbewertete Bewertungen im Bereich der künstlichen Intelligenz. Auch KI-bezogene Aktien fielen, darunter Nvidia, Microsoft, AMD, Palantir und Micron Technology.

US-Aktien könnten aufgrund der abnehmenden Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung durch die US-Notenbank (Fed) im Dezember vor Herausforderungen stehen. Das CME FedWatch-Tool deutete darauf hin, dass die Märkte jetzt eine Wahrscheinlichkeit von 49 % für eine Zinssenkung um 25 Basispunkte bei der Sitzung im Dezember einpreisen, nachdem die Wahrscheinlichkeit vor einer Woche noch bei 63 % lag. Händler werden voraussichtlich die mit Spannung erwarteten Nonfarm Payrolls-Daten für September am Donnerstag beobachten, um frischen Antrieb für die Fed-Politik-Aussichten zu gewinnen.

Dow Jones - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Der Dow Jones Industrial Average, einer der ältesten Aktienindizes der Welt, setzt sich aus 30 der am häufigsten gehandelten US-Unternehmen zusammen. Er ist kursgewichtet, was ihm Kritik einbrachte, da er weniger repräsentativ ist als breitere Indizes wie der S&P 500.

Der Dow Jones Industrial Average (DJIA) wird von vielen Faktoren beeinflusst. Haupttreiber sind die Unternehmensgewinne, die in den Quartalsberichten der im Index vertretenen Unternehmen offengelegt werden. Auch makroökonomische Daten aus den USA und weltweit tragen zur Anlegerstimmung bei. Zinssätze, die von der Federal Reserve festgelegt werden, haben ebenfalls Einfluss auf den DJIA, da sie die Kreditkosten beeinflussen, auf die viele Unternehmen stark angewiesen sind.

Die Dow-Theorie, entwickelt von Charles Dow, ist eine Methodik zur Identifizierung von Markttrends. Dabei wird die Richtung des Dow Jones Industrial Average (DJIA) und des Dow Jones Transportation Average (DJTA) verglichen. Beide Indizes müssen in dieselbe Richtung tendieren, um einen Trend zu bestätigen. Die Theorie unterscheidet drei Phasen: Akkumulation, öffentliche Teilnahme und Distribution.

Der Dow Jones Industrial Average (DJIA) kann auf verschiedene Weise gehandelt werden. Eine Möglichkeit sind börsengehandelte Fonds (ETFs), die es Anlegern ermöglichen, den DJIA als einzelnes Wertpapier zu handeln, ohne Aktien aller 30 im Index enthaltenen Unternehmen zu kaufen. Ein bekanntes Beispiel ist der SPDR Dow Jones Industrial Average ETF (DIA). DJIA-Futures-Kontrakte ermöglichen es Händlern, auf den zukünftigen Wert des Index zu spekulieren, während Optionen das Recht bieten, den Index zu einem festgelegten Preis in der Zukunft zu kaufen oder zu verkaufen. Investmentfonds bieten eine diversifizierte Anlagemöglichkeit, indem sie ein Portfolio von DJIA-Aktien abbilden.

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