Das US-Zentralkommando (CENTCOM) teilte laut einem Bericht des Guardian am Mittwoch mit, dass es eine weitere Angriffswelle gegen den Iran gestartet hat, um die Straße von Hormus offen zu halten.

Das US-Militär erklärte außerdem, dass US-Flugzeuge Raketen in den Schornstein eines Öltankers in der wichtigen Wasserstraße abgefeuert hätten, wodurch das Schiff außer Gefecht gesetzt wurde. US-Präsident Donald Trump sagte, dass er es nicht mag, Fristen zu setzen, als Reporter ihn fragten, ob der Iran eine Frist habe, bevor die USA beginnen, iranische Brücken anzugreifen.

Am späten Mittwoch wurden Explosionen auf der iranischen Insel Qeshm, in Bandar Abbas und an Orten in der Provinz Sistan-Belutschistan gemeldet

Am Donnerstag aktivierte der Iran in Teheran die Luftverteidigung, um „feindliche Bedrohungen“ abzuwehren, so die Nachrichtenagentur Mehr. Irans oberster Verhandlungsführer und Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf erklärte, dass das Land „den Krieg nie willkommen geheißen hat, und das tun wir auch jetzt nicht“, fügte jedoch hinzu, dass „wir immer auf den Kampf vorbereitet sein und uns fest behaupten müssen, um unsere nationale Sicherheit und Interessen zu schützen“

Die Islamische Revolutionsgarde Irans (IRGC) erklärte, sie habe US-Militärvermögenswerte in Bahrain, Kuwait und Jordanien angegriffen und schwere Schäden am Hauptquartier der US-Fünften Flotte verursacht. Das iranische Militär teilte mit, ein Raketen- und Drohnenangriff habe das Frühwarnradar auf dem Luftwaffenstützpunkt Ali Al Salem in Kuwait getroffen

Marktreaktion

Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts liegt der West Texas Intermediate (WTI) mit einem Tagesplus von 0,55 % bei 79,60 USD.

WTI Öl - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

WTI-Öl, kurz für West Texas Intermediate, ist eine der wichtigsten Rohölsorten, die auf dem globalen Markt gehandelt werden. Es wird wegen seiner leichten und süßen Qualität geschätzt und dient als wichtiger Referenzpreis auf den Energiemärkten.

Wie bei allen Vermögenswerten sind Angebot und Nachfrage die Haupttreiber des WTI-Ölpreises. Globales Wachstum kann die Nachfrage nach Öl erhöhen, während eine schwache Weltwirtschaft die Nachfrage dämpft. Politische Instabilität, Kriege und Sanktionen können das Angebot beeinträchtigen und die Preise beeinflussen. Die Entscheidungen der OPEC, einer Gruppe führender ölproduzierender Länder, spielen ebenfalls eine Schlüsselrolle. Da Öl überwiegend in US-Dollar gehandelt wird, beeinflusst auch der Wert des US-Dollars den WTI-Preis.

Die wöchentlichen Berichte des American Petroleum Institute (API) und der Energy Information Agency (EIA) über die Rohölbestände beeinflussen den Preis von WTI-Öl. Ein Rückgang der Bestände signalisiert eine steigende Nachfrage, was den Preis nach oben treibt, während ein Anstieg der Bestände auf ein Überangebot hindeutet und die Preise senkt. Die EIA-Daten gelten als zuverlässiger, da sie von der US-Regierung stammen.

Die OPEC (Organisation erdölexportierender Länder) ist eine Gruppe von 12 erdölproduzierenden Ländern, die zweimal jährlich gemeinsam über die Förderquoten der Mitgliedsländer entscheiden. Ihre Entscheidungen wirken sich häufig auf die Preise für WTI Öl aus. Beschließt die OPEC, die Förderquoten zu senken, kann dies das Angebot verknappen und die Ölpreise in die Höhe treiben. Erhöht die OPEC die Produktion, hat dies den gegenteiligen Effekt. Die OPEC+ bezieht sich auf eine erweiterte Gruppe von zehn zusätzlichen Nicht-OPEC-Mitgliedern, von denen Russland das bekannteste ist.


 

 

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Bitcoin, Ethereum und Ripple werden am Mittwoch mit einer leicht positiven Tendenz gehandelt, da sich die Stimmung am Kryptowährungsmarkt verbessert. BTC testet seinen 50-Tage-Exponential Moving Average, ETH hat einen wichtigen Widerstand bei 1.800 USD durchbrochen, während XRP in der Nähe eines wichtigen Unterstützungsniveaus Halt gefunden hat.

Das sollten Sie am Donnerstag, den 16. Juli, im Blick behalten:

Das sollten Sie am Donnerstag, den 16. Juli, im Blick behalten:

Der US-Dollar-Index (DXY) fällt um 0,5% auf 100,40, da die schwächer als erwartete Großhandelsinflation in den Vereinigten Staaten (USA) die Anzeichen für nachlassenden Preisdruck verstärkt. Der Gesamt-Erzeugerpreisindex (EPI) ging im Juni im Monatsvergleich um 0,3% zurück, während die jährliche Rate auf 5,5% verlangsamte und damit unter der Prognose von 6,2% lag. Der Kern-EPI stieg im Monatsvergleich um 0,2% und im Jahresvergleich um 4,7%, verfehlte ebenfalls die Erwartungen.

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