Der US-Getränkehersteller Constellation Brands hat im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen deutlichen Gewinn erzielt. Hauptgrund waren niedrigere Kosten und der Wegfall außerordentlicher Abschreibungen. Die Umsätze gingen jedoch zurück, und das Unternehmen korrigierte seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr nach unten.
Im Dreimonatszeitraum bis zum 31. August erwirtschaftete Constellation Brands einen Nettogewinn von 466 Millionen US-Dollar beziehungsweise 2,65 Dollar je Aktie. Im Vorjahresquartal hatte das Unternehmen noch einen Verlust von 1,2 Milliarden Dollar oder 6,59 Dollar je Aktie verbucht. Auf bereinigter Basis sank der Gewinn jedoch auf 637,8 Millionen Dollar (3,63 Dollar je Aktie), nach 787,6 Millionen Dollar (4,32 Dollar je Aktie) im Vorjahr.
Das operative Ergebnis lag bei 874 Millionen Dollar, nachdem im Vorjahreszeitraum noch ein Verlust von 1,2 Milliarden Dollar angefallen war. Auch auf Vorsteuerbasis drehte das Ergebnis deutlich ins Plus. Besonders positiv wirkte sich aus, dass im Gegensatz zum Vorjahr keine Goodwill-Abschreibungen anfielen – 2024 hatte dieser Posten noch 2,25 Milliarden Dollar betragen. Zudem sanken die Produktionskosten auf 1,17 Milliarden Dollar, nach 1,41 Milliarden Dollar im Vorjahr.
Trotz dieser Verbesserungen blieb die Umsatzentwicklung schwach. Die Nettoerlöse gingen auf 2,48 Milliarden Dollar zurück, verglichen mit 2,92 Milliarden Dollar im Vorjahresquartal. Auch der ausgewiesene Gesamtumsatz fiel auf 2,65 Milliarden Dollar, nach 3,14 Milliarden Dollar im Vorjahr.
Für das laufende Geschäftsjahr 2026 erwartet Constellation Brands nun einen Gewinn je Aktie zwischen 9,86 und 10,16 Dollar. Zuvor hatte das Management 10,77 bis 11,07 Dollar prognostiziert. Im vergangenen Geschäftsjahr 2025 hatte das Unternehmen noch einen Verlust von 0,45 Dollar je Aktie ausgewiesen.
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