Der US-Ölkonzern ConocoPhillips hat im zweiten Quartal einen Gewinnrückgang verzeichnet, obwohl die Produktion weiter anstieg. Unterm Strich verdiente das Unternehmen 2,0 Milliarden US-Dollar – ein Rückgang gegenüber den 2,3 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum. Je Aktie bedeutete das einen Gewinn von 1,56 Dollar nach zuvor 1,98 Dollar.
Bereinigt um Sondereffekte lag der Gewinn bei 1,8 Milliarden Dollar beziehungsweise 1,42 Dollar pro Aktie. Damit schnitt ConocoPhillips besser ab als von vielen Marktbeobachtern erwartet: Diese hatten im Schnitt mit einem bereinigten Gewinn von 1,36 Dollar je Aktie gerechnet.
Die Gesamterlöse einschließlich sonstiger Einnahmen stiegen leicht auf 14,74 Milliarden Dollar nach 14,14 Milliarden Dollar im Jahr zuvor. Die Produktionsmenge kletterte deutlich auf 2,39 Millionen Barrel Öläquivalent pro Tag – das sind 446.000 Barrel mehr als im zweiten Quartal 2024. Bereinigt um Unternehmenszukäufe und -verkäufe lag das Produktionsplus bei drei Prozent.
Für das laufende dritte Quartal stellt der Konzern eine Fördermenge zwischen 2,33 und 2,37 Millionen Barrel täglich in Aussicht. Auf Jahressicht erwartet ConocoPhillips weiterhin eine durchschnittliche Produktion zwischen 2,35 und 2,37 Millionen Barrel pro Tag. Diese Prognose bleibt trotz bereits angekündigter und abgeschlossener Verkäufe von Vermögenswerten stabil.
Aktionäre können sich zudem über eine weitere Ausschüttung freuen: Für das dritte Quartal wurde eine reguläre Dividende von 0,78 US-Dollar je Aktie angekündigt. Die Auszahlung soll am 2. September 2025 erfolgen, Stichtag für die Dividendenberechtigung ist der 18. August.
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