Die chinesische Wirtschaft hat zu kämpfen, seit das COVID-19-Virus Ende 2021 zur ansteckenden Omicron-Variante mutiert ist. Die Ökonomen der Danske Bank gehen davon aus, dass China weiterhin zu kämpfen haben wird.
Niedrige Inflation lässt Spielraum für politische Anreize
"China sieht sich drei starken Gegenwinden ausgesetzt: a) der Null-Covid-Politik, b) der Immobilienkrise und c) den schwindenden Exporten, da die USA und Europa auf eine Rezession zusteuern."
"Das Wachstum wird in den kommenden Quartalen unter dem Trend bleiben, bevor es sich in der zweiten Hälfte des Jahres 2023 erholt, wo wir ein Ende der Null-Covid-Politik erwarten. Wir rechnen mit einem BIP-Wachstum von 3,3% im Jahr 2022, das auf 4,9% im Jahr 2023 und 5,3% im Jahr 2024 ansteigt."
"Die Inflation bleibt aus globaler Sicht niedrig und lässt Spielraum für weitere Stimulierungsmaßnahmen. Wir gehen davon aus, dass die Maßnahmen zur Entschärfung der Immobilienkrise intensiviert werden."
"Die Rivalität zwischen den USA und China hält unvermindert an und China sieht sich durch neue erhebliche US-Exportbeschränkungen im Technologiebereich herausgefordert."
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