Nachdem der chinesische Immobilienriese Evergrande Group im vergangenen Monat für zahlungsunfähig erklärt wurde, sind die Probleme des verschuldeten Unternehmens noch lange nicht gelöst.
Zu Beginn des Jahres 2022 gab Evergrande am Montag bekannt, dass es den Handel mit seinen Aktien in Hongkong ausgesetzt hat, da die Anleger auf Nachrichten über seinen Umstrukturierungsplan warten.
Am späten Montagabend bestätigte Evergrande, dass es am 30. Dezember von den Behörden der Stadt Danzhou in der Provinz Hainan die Anweisung erhalten hatte, 39 im Bau befindliche Gebäude seines Projekts Ocean Flower Island abzureißen.
In Anbetracht dieser Nachricht erholten sich die Aktien von Evergrande am Dienstag bei der Wiederaufnahme des Handels.
China Evergrande wird am 7. und 10. Januar ein Treffen mit den Anleihegläubigern abhalten, berichtete Reuters unter Berufung auf die Unterlagen des Unternehmens.
Zuvor hatten sich am Dienstag Demonstranten vor den Evergrande-Büros in Guangzhou versammelt und von dem verschuldeten Immobilienentwickler die Rückgabe ihres Geldes gefordert, da die Immobilienverkäufe des Unternehmens in ganz China im vergangenen Jahr im Vergleich zum Vorjahr um 39 % zurückgegangen waren.
In der Zwischenzeit wird die China Huarong Asset Management Co. am Mittwoch nach einer 6,6 Milliarden Dollar schweren Rettungsaktion den Handel wieder aufnehmen, eine Art staatlich organisierte Rettung, die für den angeschlagenen Bauträger China Evergrande Group unwahrscheinlich erscheint", berichtet Bloomberg.
Marktreaktion
Die Nachricht von Evergrande verstärkt den Pessimismus des Marktes angesichts der zunehmenden Fälle der Omicron-Covid-Variante. Die S&P 500-Futures sind bisher um 0,24% gefallen, während AUD/USD vor den US-ADP- und Fed-Protokollen bei 0,7240 verharrt.
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