Check Point kündigt milliardenschwere Wandelanleihe an – Anteilsschein rutscht ab


Check Point Software Technologies hat eine neue Finanzierungsrunde gestartet und plant die Ausgabe wandelbarer vorrangiger Schuldverschreibungen im Umfang von 1,5 Milliarden US-Dollar. Die Ankündigung belastete den Kurs: Die Aktie gab im nachbörslichen Handel um rund 4,5 Prozent nach.

Die bis 2030 laufenden und unverzinst ausgestalteten Papiere sollen im Rahmen einer Privatplatzierung ausschließlich qualifizierten institutionellen Investoren angeboten werden. Zusätzlich ist eine Mehrzuteilungsoption über weitere Notes im Wert von bis zu 225 Millionen US-Dollar vorgesehen.

Die Anleihen laufen bis zum 15. Dezember 2030 und können zuvor zurückgekauft, eingelöst oder in Aktien umgewandelt werden. Eine Wandlung ist zunächst nur bei bestimmten Voraussetzungen möglich; ab Mitte September 2030 steht sie den Inhabern dann weitgehend frei.

Mit den Einnahmen plant Check Point den Abschluss von Absicherungsgeschäften, die eine potenzielle Verwässerung der bestehenden Aktionäre begrenzen sollen. Zudem will das Unternehmen eigene Aktien im Wert von bis zu 225 Millionen US-Dollar erwerben. Darüber hinaus sollen Mittel für allgemeine Unternehmenszwecke bereitstehen, darunter auch mögliche Zukäufe.

Das Unternehmen kann die Anleihen aus steuerlichen Gründen oder ab Ende 2028 bei Erfüllung bestimmter Kriterien vorzeitig zurückzahlen. Anleger erhalten umgekehrt ein Rückkaufrecht zum Dezember 2028, falls der Aktienkurs bis dahin unter eine definierte Marke fällt.

Da die Wertpapiere nicht nach dem Securities Act registriert sind, erfolgt das Angebot ausschließlich an qualifizierte institutionelle Investoren im Rahmen der geltenden Ausnahmeregelungen.

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