Seit dem Referendum läuft die britische Wirtschaft recht gut und laut der Bank of England ist nur noch wenig Slack vorhanden, schreibt William De Vijlder, Research Analyst bei BNP Paribas.

Wichtige Zitate

Angesichts der Erwartung eines jährlichen BIP-Wachstums von 1,75% über den dreijährigen Prognosehorizont der Bank und der nur noch sehr geringen Konjunkturflaute rechtfertigt ein über dem Potenzialwachstum liegendes Wachstum eine Anhebung der Leitzinsen.

Unter der Annahme, dass die Zentralbank in den nächsten drei Jahren die Zinsen um 75 Basispunkte anhebt, dürfte sich bis Anfang 2020 ein kleiner Nachfrageüberhang ergeben.

Dies würde den inländischen Inflationsdruck erhöhen, so dass sich die Teuerung dem Inflationsziel der Zentralbank von 2 % wieder annähert. Mission erfüllt.

Noch muss die Bank of England aber nicht an der Zinsschraube drehen. 

Die Inflation im März ist weniger als erwartet gestiegen, so dass die Vertreter der britischen Notenbank auf der letzten zinspolitischen Sitzung Vorsicht walten haben lassen: Alle Mitglieder des geldpolitischen Ausschusses waren sich einig, dass alle künftigen Zinserhöhungen in einem allmählichen Tempo und in begrenztem Umfang erfolgen sollten.

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